26.05.2020 - 08:00 Uhr
FensterbachOberpfalz

Herausragendes Engagement für die Umwelt

Betonsteinhersteller Godelmann mit dem "Green Brands"-Gütesiegel ausgezeichnet.

Freuen sich über das neue Gütesiegel (von links): Bernhard Godelmann, Silvia Godelmann und Bernhard Godelmann, Senior.
von Autor EWAProfil

Es ist nicht die erste Auszeichnung für Godelmann in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz: Bereits 2015 erhielt der Hersteller für Premium-Betonwaren mit Hauptsitz in Fensterbach (Kreis Schwandorf) offiziell das Zertifikat als klimaneutraler Hersteller. Nun wurde das Engagement des Unternehmens für die Umwelt noch einmal honoriert: mit dem "Green Brands"-Gütesiegel.

Die international agierende, unabhängige Organisation "Green Brands" zeichnet Marken aus, die belegbar einen maßgeblichen Beitrag zum Schutz der Umwelt, der Natur und des Klimas leisten. „Gesamtheitliches und nachhaltiges Wirtschaften ist ein wichtiger Baustein für unseren Unternehmenserfolg“, erklärt Bernhard Godelmann, Inhaber und Geschäftsführer der "GODELMANN GmbH & Co. KG". „Dabei ist Klimaschutz für uns nicht nur ein Trendthema. Er gehört seit vielen Jahren zu unserer DNA. Als Familienunternehmen in der dritten Generation denken wir stets einen Schritt voraus und beschäftigen uns kontinuierlich mit ressourcenschonenden Produktionstechniken sowie nachhaltigem Rohstoffabbau.“

Mit dem Gütesiegel "Green Brands" werden Marken ausgezeichnet, die belegbar einen maßgeblichen Beitrag zum Schutz der Umwelt, der Natur und des Klimas leisten.

Vorreiter in der Betonbranche

Als Unternehmen optimieren die "Stein-Erfinder" stetig alle laufenden Prozesse im Hinblick auf Umweltauswirkungen, vom Abbau der Rohstoffe über die Produktion bis hin zum Transport. „Auf 15 000 Quadratmetern Hallendächern stellen wir rund 30 Prozent des benötigten Stroms her, den übrigen Bedarf deckt der Zukauf von Strom aus regenerativen Energien“, so Bernhard Godelmann.

Photovoltaikanlage auf den Hallendächern: Rund 30 Prozent des benötigten Stroms stellt das Unternehmen selbst her.

„Für den Produktionsbereich verwenden wir nahezu ausschließlich Regenwasser und wiederaufbereitetes Brauchwasser. Auch die Logistik wird schrittweise auf alternative Antriebe umgestellt.“ Bereits jetzt wird die Hälfte aller Stapler des Unternehmens mit Gas betrieben, die Mitarbeiter bewegen sich innerhalb des Werks entweder auf Lastenfahrrädern oder nutzen E-Mobilität. Zudem wurde nun in zwei LNG-Lkw investiert. Für Ende dieses Jahres ist eine LNG-Tankstelle neben dem Werksgelände geplant. Innerhalb der Betonbranche gehört Godelmann zu den Vorreitern in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Bereits jetzt wird die Hälfte aller Stapler des Unternehmens mit Gas betrieben.

Innovative Produktentwicklungen

Bereits in den frühen 1980er Jahren investierte das Familienunternehmen in Recyclinganlagen, damit nicht verkaufsfähige Waren aufbereitet wieder der Produktion zugeführt werden können. „Betonausschuss, qualitativ nicht einwandfreie Ware und zurückgenommene Altpflaster werden in der Hochwertrecyclinganlage in ihre Einzelbestandteile gebrochen, gemahlen und gesiebt“, erklärt der Firmeninhaber. „Danach kommen sie als Hochwertrecyclingrohstoffe in rund 500 ökologischen Flächenbelägen und etwa 1300 Standardartikeln und projektbezogenen Sonderprodukten zum Einsatz.“

Grundsätzlich werde dieses Material in allen Godelmann-Produkten verwendet und mündet in Produktentwicklungen wie dem „GRC 50-Stein“, bei dem der Anteil der Recyclingrohstoffe sogar bei 50 Prozent lege, oder dem Flächensystem „DRAINSTON protect“. Durch dieses System gelinge es nicht nur, Niederschlagsabflusswasser an Ort und Stelle versickern zu lassen statt es durch Kanalsysteme abzuleiten, sondern zusätzlich diese Abflüsse von Verunreinigungen, wie Schwermetallen oder Reifenabrieb zu befreien.

Energiewende in Bürgerhand: Die Genossenschaft "Neue Energien West"

Grafenwöhr
Einsatz für Nachhaltigkeit und Umwelt: Seit 2015 ist der Betonwarenproduzent auch als klimaneutraler Hersteller zertifiziert.
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