10.03.2020 - 10:21 Uhr
FichtelbergOberpfalz

Wer folgt auf Albert Ritter?

Bürgermeister Georg Ritter ist seit Mitte 2018 im Krankenstand und wird von zweitem Bürgermeister Karl-Heinz Glaser vertreten. Auf den Chefsessel in Fichtelberg wollen Sebastian Voit (CSU) und der freie Kandidat Thomas Sadowksy.

Sebastian Voit (29)
von Externer BeitragProfil

Er ist erst 29 Jahre alt, traut sich das Amt aber zu. Sebastian Voit tritt für die CSU Fichtelberg an. Der einheimische Organisator des Naturraum-Open-Airs möchte frischen Wind in das Rathaus bringen. Zukünftig soll durch eine verbesserte Zusammenarbeit mit den Gemeinderatsmitgliedern und Bürgern mehr Transparenz geschaffen werden. "Für mich steht die Erzielung eines genehmigten Haushalts an erster Stelle. Nur so können angefangene und neue Projekte umgesetzt werden." Priorität haben auch sozialverträgliche Umsetzungen der Kanalarbeiten in Hüttstadl und die Sanierung der maroden Straßen. Außerdem bedürfe es des Ausbaus der digitalen Infrastruktur. Auf der Agenda stehen auch die Stärkung des Tourismus durch vermehrte Kooperation der Ochsenkopfgemeinden und die Umsetzung von „Leuchtturmprojekten“ wie dem Funktionsgebäude in Neubau sowie eine wirtschaftlichen Neugestaltung des alten Thermengeländes.

Thomas Sadowski (54)

Thomas Sadowski (54) tritt für die Wählergemeinschaft 2026 an. Er hat sich viele Ziele gesetzt, um die Gemeinde aus ihrer desolaten Lage wieder nach vorne zu bringen. Dies gehe nicht ohne ein funktionierendes Team im Rathaus. Ein korrekter und beschlussfähiger Haushalt ist für Sadowski das zweite Etappenziel. Grundstücke, die sich zurzeit noch in privatem Besitz befinden, will er in Gemeindehand zurückholen und für das Allgemeinwohl neu nutzen. Sadowski legt keinen Wert auf permanente Konfrontationen innerhalb der Gemeinde. Er wünscht sich offene, ehrliche und sachliche Diskussionen. Bürger müssen mehr Transparenz über Vorgehen und Beschlüsse der Gemeinde haben. Bürger sollen auch bei Gemeindeversammlungen stärker eingebunden werden. "Vom Schreibtisch aus ist die Welt schön anzuschauen, aber die Bürger vor Ort haben auch den Blick hinter die Kulissen. Das muss man nutzen und in Entscheidungen einfließen lassen. Der 54-Jährige will im Bereich des Tourismus kräftig arbeiten. Hierzu wünscht er sich aber auch die Unterstützung der ortsansässigen Vereine.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.