Die Umrüstung aller 588 Leuchten im Flosser Land würde nach dem Bayernwerk-Angebot nicht ganz 40.000 Euro kosten. Laut Bayernwerk kann der Markt damit abzüglich der Wartung Stromkosten in Höhe von rund 9400 Euro im Jahr sparen, damit wäre die Investition in etwa vier Jahren bezahlt.
IfE rät zur LED-Umrüstung
Bürgermeister Günter Stich hat das Angebot vom Institut für Energietechnik (IfE) an der OTH Amberg-Weiden prüfen lassen, wie er im Bauausschuss sagte, und auch das IfE empfiehlt laut Stich die Umrüstung. Stich sprach sich mit dem Argument eines beständig steigenden Strompreises für eine Umrüstung aus. Das sehen die Marktratsfraktionen ähnlich, es sind jedoch noch Fragen offen.
Markus Staschewski (SPD) wollte zum Beispiel wissen, ob man sich mit der Umrüstung vertraglich an das Bayernwerk binde. Der Wartungsvertrag werde um fast 2000 Euro teurer, das sei unverständlich, da LED-Lampen doch mehr oder weniger wartungsfrei seien. Oliver Mutterer (FDP/UB) wollte wissen, ob der Vertrag auch die Demontage der Vorschaltwerke beinhalte.
Den vorliegenden Bauanträgen hat der Ausschuss sein Einvernehmen erteilt. Im einzelnen waren das der Umbau eines Betriebsleiterwohnhauses auf einem Aussiedlerhof in Haupertsreuth, die Erweiterung einer Produktionshalle und die Errichtung von Büro- und Sozialcontainern auf dem Gelände der Gollwitzer GmbH & Co. KG und der Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Carport am Buchenhain.
Das Grundstück für den letzten Bauantrag liegt teilweise in dem Bebauungsplan „Am hohen Baum“ aus dem Jahr 1962, daher hat der Bauausschuss verschiedene Befreiungen von den Festsetzungen des alten Bebauungsplans genehmigt. Der CSU/FL-Sprecher Harald Gollwitzer nahm den Bauantrag zum Anlass, erneut die Frage nach der Sinnhaftigkeit so alter Bebauungspläne zu stellen; er bat darum, die alten Bebauungspläne einmal grundsätzlich zu überprüfen.
Armin Betz (CSU/FL) nahm Bezug auf den Brand einer Scheune im Ortsteil Gösen und die anschließende Besprechung mit der Feuerwehr (die Oberpfalz-Medien berichteten https://www.onetz.de/oberpfalz/floss/brand-scheune-halbe-million-euro-sc...), er regte eine „konsequente Prüfung“ der Feuerlöschteiche in den Ortsteilen des Marktes an. Der Bürgermeister bestätigte: „Es besteht Handlungsbedarf.“
Belastetes Material belastet
Günther Hecht vom Tirschenreuther Ingenieurbüro Lehner und Baumgärtner informierte über den aktuellen Stand des Feuerwehrhaus-Neubaus. Im Moment laufen die Kanalarbeiten. Den Worten Hechts zufolge gibt es jedoch Probleme mit dem Erdaushub, da dabei belastetes Z2-Material gefunden wurde und das Grundstück an ein Wasserschutzgebiet grenzt. Man habe mit dem Wasserwirtschaftsamt gesprochen, das entweder eine teure Entsorgung oder einen Wiedereinbau des Materials vorschlage. Die Entsorgung koste zwischen 60.000 und 80.000 Euro, sagte Hecht; innerhalb des nächsten halben Jahres müsse entschieden werden, was mit dem belasteten Erdreich geschehen solle. Die Bauzeit verzögere sich dadurch im Moment aber nur unwesentlich.












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