Zuvor war der Trauerzug der Vereine und Verbände mit der Flossenbürger Blasmusik zum Ehrenmahl am Luitpoldplatz gezogen. Dort hielt die Reservistenkameradschaft Flossenbürg Ehrenwache. Mit dem Lied „Ihr fordert den Frieden“ stimmte der Liederkranz 1862 zur Gedenkfeier ein. Eismann mahnte, aller Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken und die Lektionen der Geschichte zu lernen und zu lehren. "Nur Versöhnung und Verständigung dauerhaften Frieden. Schauen wir am Volkstrauertag zurück auf die Schrecken des Krieges, aber auch voraus auf die Bewahrung von Frieden, Demokratie und Menschenrechten“, bat er.
„Kriege sind keine Naturkatastrophen, sie brechen nicht aus, sie werden gemacht. Durch Feindbilder, autoritäre Denkmuster und durch Propaganda werden sie vorbereitet“, brachte Bürgermeister Günter Stich in Erinnerung.
Zudem rief er die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 ins Gedächtnis, als die Synagogen brannten und auch die „Flosser Synagoge“ zerschlagen wurde. Die beiden Pfarrer Wilfried Römischer und Pfarrer Max Früchtl sprachen die Fürbitten und spendeten den Segen. Unter Trommelwirbel legten auch die Mitglieder der Sozialverbände Kränze nieder. Zum Lied „Gute Kameraden“ feuerte die Flosser Landwehr einen Ehrensalut ab. Nach dem gemeinsam gesungenen Deutschlandlied erfolgte der Rückmarsch zum Floriansplatz mit Fahnenauszug.













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