Floß
05.10.2018 - 12:29 Uhr

So bunt klingt Blech

Junge Blechbläser aus ganz Bayern musizieren am 14. Oktober in Floß. Zuvor üben sie ein Wochenende lang mit einem renommierten Gastdozenten und feilen an ihrem Programm.

Hauptsache bunt ist das Motto des Landesjugendposaunenchors, der am Sonntag, 14. Oktober, in Floß ein Konzert gibt. Die Bläser aus ganz Bayern, die die Tage zuvor mit dem Chefdirigenten der Sächsischen Bläserphilharmonie auf Burg Trausnitz an ihrem Programm feilen, wollen zeigen, welche Klangfarben sie ihren Instrumenten entlocken können. Bild: exb
Hauptsache bunt ist das Motto des Landesjugendposaunenchors, der am Sonntag, 14. Oktober, in Floß ein Konzert gibt. Die Bläser aus ganz Bayern, die die Tage zuvor mit dem Chefdirigenten der Sächsischen Bläserphilharmonie auf Burg Trausnitz an ihrem Programm feilen, wollen zeigen, welche Klangfarben sie ihren Instrumenten entlocken können.

Der Bayerische Landesjugendposaunenchor gastiert am Sonntag, 14. Oktober, um 17 Uhr in der evangelischen St.-Johannes-Baptista-Kirche. Der Jugendauswahlchor des bayerischen Posaunenchorverbandes (BLJP) bietet ein kurzweiliges und anspruchsvolles Programm quer durch alle Epochen und Stile, nach dem Motto: "Hauptsache bunt." Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit des Bayerischen Jugendposaunenchores werden die Zuhörer jedoch gebeten.

Die 40 Bläser zwischen 16 und 26 Jahren kommen aus Posaunenchören in ganz Bayern. Sie engagieren sich in ihren Posaunenchören zu Hause als Bläser, Chorleiter oder Jungbläserausbilder und suchen darüber hinaus neue musikalische Herausforderungen im BLJP. Ungefähr ein Drittel der Mitwirkenden widmet sich inzwischen professionell der Musik.

Dreimal im Jahr trifft sich der Chor irgendwo in Bayern, um ein Wochenende lang unter der Leitung von Landesposaunenwartin Kerstin Dikhoff und wechselnden Gastdozenten zu proben. Vom 12. bis 14. Oktober kommen die jungen Leute auf die Burg Trausnitz und verbringen das Wochenende damit, am Konzertprogramm für den Sonntag in Floß zu feilen.

Ein besonderes Highlight wird die Zusammenarbeit mit Professor Thomas Clamor sein, der schon zum zweiten Mal als Gastdozent dabei ist und auch das Konzert gemeinsam mit dem BLJP gestalten wird. Clamor ist Chefdirigent der Sächsischen Bläserphilharmonie und seit 2011 künstlerischer Leiter der Deutschen Bläserakademie. Er kommt ursprünglich aus der Posaunenchorarbeit, studierte Trompete und wurde 1986 von Herbert von Karajan als damals jüngstes Mitglied der Berliner Philharmoniker engagiert.

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