Floß
07.04.2026 - 10:11 Uhr

Trauer um Flosserin Ilse Waldmann

Ilse Waldmann, eine geschätzte und hilfsbereite Flosserin, ist kurz nach ihrem 90. Geburtstag verstorben. Ihr Leben war geprägt von Freundlichkeit und Engagement.

Kurz nach ihrem 90. Geburtstag verstarb Ilse Waldmann. Symbolbild: Julian Stratenschulte
Kurz nach ihrem 90. Geburtstag verstarb Ilse Waldmann.

Wer sie kannte schätzte sie, unterhielt sich gerne mit ihr und war stets angetan von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Kurz nach ihren 90. Lebensjahr hat sie Gott der Herr zu sich heimgeholt: Ilse Waldmann, geborene Mokros, aus dem Drosselweg. Im Trauergottesdienst am Karsamstag in der evangelischen St. Johannes Baptista Kirche hatte Pfarrer Wilfried Römischer in eindrucksvoller Weise unter dem Bibelwort: “Jesus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt“ die Lebensstationen der Verstorbenen, gläubigen Christin in Erinnerung gerufen.

Ilse Waldmann ist am 26. Januar 1936 in Namslau/Schlesien geboren und mit ihren beiden Brüdern Dieter und Horst aufgewachsen. In der Zeit der Vertreibung musste auch die mit ihrer Mutter und den beiden Brüdern das Los auf sich nehmen. In Welsenhof im Flosser Land hatten sie Aufnahme gefunden. In Wilchenreuth ging sie zur Schule und wurde l949 in der St. Ulrich-Kirche konfirmiert.

Freundliche Wirtsleute

Den Bund fürs Leben schloss sie am 23. April 1960 in der St. Johannes Baptista Kirche in Floß mit dem Flosser Dachdecker Gerhard Waldmann. Pfarrer Zapf segnete sie mit dem Trauspruch: „Die Liebe ist langmütig und freundlich“. Sohn Gerhard war das große Familienglück. Nichts wurde ihr im Leben an Arbeit zu viel. Auch die Bewirtschaftung der früheren Gastwirtschaft „Kellerhäusl“ hatte sie fest in die Hand genommen. Die Waldmanns waren sehr tüchtige, freundliche und stets hilfsbereite Wirtsleute. Mit den Omas Gertrud und Lina perfektionierte sie ihre Kochkünste.

Im Jahre 1973 hatten die Eheleute Waldmann sichtliche Freude beim Bezug des eigenen Familienheimes im Drosselweg. Die Verstorbene ging wieder in die Arbeit und war in einer früheren Flosser Bäckerei gern gesehene Verkäuferin. Freundlich und Gesellschaftlich war sie auch im Seniorenkreis „Klub 70´“, wo sie mit ihrem Mann, der ihr im Tod vorausging, die monatlichen Zusammenkünfte sehr gerne besuchte. Ilse Waldmann gehörte auch zu den Gründungsmitgliedern des Evangelischen Frauenbundes und blieb diesen bis zu ihrem Tode treu. Stolz war sie auf ihre beiden Enkelinnen Kathrin und Nadine und stand gerne auch am Kochherd. Der kleine Kirchenchor und die Trauergemeinde verabschiedeten unter Leitung von Kantor Andreas Kunz (Orgel) sich mit Kirchenliedern. Im evangelischen Friedhof fand unter dem Geläut der Friedhofsglocke die Beisetzung statt.

Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

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