Ziel des Programms ist es, den Flächenverbrauch pro Einwohner zu verringern. Dafür gibt es statt der bisherigen 60 Prozent Förderung für Maßnahmen im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) 80 Prozent - für Gemeinden wie auch für Privatleute.
Ja zu "Innen statt Außen"
Der Markt verpflichtet sich nun, vorrangig Brachflächen, kaum genutzte Flächen oder Gebäudeleerstände zu nutzen, wenn es um die Fortentwicklung der Gemeinde geht. Als Beispiel wird das bestehende Feuerwehrhaus genannt. Im Ortskern sollen überdies Wohn- und Geschäftsräume verstärkt genutzt werden. Die Zielsetzungen einer vorrangigen Innenentwicklung würden künftig in der Bauleitplanung berücksichtigt; Supermärkte am Ortsrand zum Beispiel künftig nicht mehr gestattet.
Armin Betz (CSU/FL), der auch die Beratungsgruppe Ortsentwicklung leitet, sprach davon, dass dieses Förderprogramm wie geschaffen sei für den Markt. Dies sei eine der großartigsten Förderungen des Freistaates. Seine Fraktion werde versuchen, ein Maximum an Fördergeldern zu erreichen.
Der SPD-Sprecher Robert Lindner begrüßte die Erhöhung der Fördersumme um 20 Prozent. Der FDP/UB-Sprecher Heinz Kett meinte: „Wer nicht für den Ortskern wirbt, der stirbt.“
Mit der Umsetzung von ISEK III, das die Voraussetzung für die Teilnahme an dem Förderprogramm ist, wurden wie gehabt die Städteplaner Leuninger & Michler beauftragt, vorbehaltlich der Förderung von ebenfalls 80 Prozent der Kosten.
Übernachten am Radweg
Keine Frage war für den Marktrat die Änderung des Flächennutzungsplans für das Vorhaben, einen Beherbergungsbetrieb am Bockl-Radweg zu bauen. Harald Schaller will an dem Radweg Übernachtungspavillons bauen. Der Marktrat hatte keine Einwände gegen eine Änderung mit der Ausweisung einer Sonderfläche „Beherbergungsbetrieb mit Wohnen der Betriebsleitung“.













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