Flossenbürg
19.06.2018 - 11:32 Uhr

Mit 30 Kilo Marschgepäck rund um Flossenbürg

Erinnerungen an die Zeit vor einem Jahr werden lebendig. Wie schon 2017 hat es auch heuer eine Übung des Artilleriebataillons 131 mit dem Abschluss am Gaisweiher gegeben.

Abendstimmung am Gaisweiher nach getaner Arbeit. 29 Soldaten üben rund um die Patengemeinde. nm
Abendstimmung am Gaisweiher nach getaner Arbeit. 29 Soldaten üben rund um die Patengemeinde.

(nm) Üben, Fitness, Wissen und Können unter Beweis zu stellen, war nur ein Aspekt der Übung von vergangenem Montag bis Donnerstag. Bürgermeister Thomas Meiler, der Chef der dritten Batterie, Andreas Leischner, und Spieß Roland Hecht erinnerten am Gaisweiher an den Juli 2017. Damals hatten die "Dritte" und die Grenzgemeinde die Patenschaftsurkunde unterzeichnet. Auf den ersten Jahrestag stießen am neuen Zeltplatz in der Freizeitanlage die Verantwortlichen, Soldaten, Gemeinderäte, Vertreter des Vereins „Campingfreunde“, der ehemalige Störnsteiner Bürgermeister Boris Damzog und weitere Gäste an. Sie alle waren zudem beeindruckt vom Resümee von Carlo Heimerdinger. Der hatte sich um die Vorbereitung und Abwicklung gekümmert.

Die Übung die Tage vorher war nicht so gemütlich. 29 Soldatinnen und Soldaten aus Weiden, hinzu kamen Pioniere aus Gera und ein Sanitäts-Unterstützungszug, setzten sich vier Tage lang mit anspruchsvollen Vorgaben auseinander. Die Messlatte lag hoch bei 60 Kilometern Distanz mit 30 Kilogramm Gepäck auf den Schultern und dem Gewehr in der Hand.

Los ging es mit einer Schlauchbootfahrt auf der Pfreimd. Es folgten die Sanitätsausbildung, das Durchqueren eines verminten Gebietes, Üben für den ABC-Alarm oder auch Kampfeinsätze im Gelände. Abschließend ging es nochmals aufs Wasser. Mit zusammengebundenen Baumstämmen paddelten die Soldaten quer über den Gaisweiher. Heimerdinger bescheinigte den Teilnehmern ein hohes Leistungsniveau: „Alle haben ihre Sache gut gemacht. Zudem ging es nicht nur um die Fitness, sondern auch um die Kameradschaft. Die vier Tage schweißten zusammen.“

Für das leibliche Wohl wurde am Donnerstagabend gegrillt. Es blieben einige Stunden Zeit für ein geselliges Zusammensitzen. Zurück in die Kaserne ging es erst am Freitagvormittag.


 
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