Flossenbürg
12.06.2018 - 08:56 Uhr

Doppelt so viele Skitage

Der Wurmstein soll künftig beschneit werden. Der Förderverein Skilift Wurmstein erhofft sich dadurch eine Verdoppelung der Betriebstage

"Skilift geöffnet": Diese Nachricht erhofft sich der Förderverein Skilift Wurmstein durch die Beschneiung künftig häufiger. Petra Hartl
"Skilift geöffnet": Diese Nachricht erhofft sich der Förderverein Skilift Wurmstein durch die Beschneiung künftig häufiger.

(nm) Der dafür notwendige Vertragsentwurf passierte bedenkenlos die Gemeinderatssitzung am Freitag im Rathaus. Die Vereinbarung zwischen dem Flossenbürger Forstbetrieb der Bayerischen Staatsforsten und der Kommune regelt die Verpachtung des Skiliftgeländes. Die Gemeinde betreibt den Lift allerdings nicht selbst.

Der laufende Betrieb obliegt, quasi als Unterpächter, dem „Förderverein Skilift Wurmstein“. Vorsitzender Karlheinz Grundler war in der Gemeinderatssitzung dabei und stellte die Maßnahmen vor, die den neuen Pachtvertrag notwendig machen. Geplant ist eine Beschneiungsanlage und ein dafür nötiger Speicherteich.

“In Flossenbürg gibt es zurzeit etliche Großbaustellen. Bürgermeister Thomas Meiler erläutert in der Gemeinderatssitzung den Sachstand zu den Maßnahmen an Gebäuden in der Flosser Straße und Gemeindeverbindungsstraßen im Gaisthal. Die Sanierungsarbeiten für das Haus gegenüber dem Kindergarten laufen bereits seit einigen Wochen. Der markante Granitbau, es entstehen fünf Wohnungen, bekommt derzeit ein neues Dach und im Gebäudeinneren geht es um die Heizungsinstallation. „Bislang gibt es keine negativen Überraschungen“, zeigte sich Meiler zufrieden mit dem Verlauf. Der Abschluss des 800 000-Euro-Projekts, das von der Regierung der Oberpfalz gefördert wird, ist noch nicht endgültig fix. Eventuell werden die Handwerker sogar noch heuer fertig.

Ähnliches gilt für den Ausbau von Straßen im Gaisthal. Konkret geht es um die Verbindungen von Plankenhammer zum Gaisweiherparkplatz und von Flossenbürg bis zur Gabelung Hildweinsreuth/Rumpelbach. Mit rund 2,1 Millionen Euro bekam die Firma Rädlinger im April den Zuschlag für die Sanierungen. Losgehen soll es voraussichtlich Mitte August. Im Oktober fällt die Entscheidung, ob sich das ebenfalls von der Regierung der Oberpfalz geförderte Projekt noch heuer beenden lässt oder ob es eine Fortsetzung im kommenden Jahr gibt.


Ein Termin des Bürgermeisters bei der Regierung der Oberpfalz rückte städtebauliche Aspekte in den Vordergrund. Bei dem am Sitzungstag stattgefundenen Gespräch ging es unter anderem um den Wohnungsbau. Der Gemeinderat wird sich damit intensiv befassen. Ebenso mit einem Informationssystem und mit der Beleuchtung einer Granitmauer am Ortsplatz. Bei den Bürgeranliegen ging es um eine kurze, dafür aber sehr schlechte Stelle des Rundwegs um den Gaisweiher. Alfred Helgert wünschte sich dafür eine Reparatur: „Das sollte machbar sein.“

Die Granitfassade sticht ins Auge. Das sogenannte "Alte Polizeihaus" wird zur Zeit auf einen aktuellen Stand gebracht. Die Gemeinde hofft, dass schon im Herbst Mieter einziehen werden. Es könnte eventuell aber auch ein paar Monate länger dauern. Bild: nm nm
Die Granitfassade sticht ins Auge. Das sogenannte "Alte Polizeihaus" wird zur Zeit auf einen aktuellen Stand gebracht. Die Gemeinde hofft, dass schon im Herbst Mieter einziehen werden. Es könnte eventuell aber auch ein paar Monate länger dauern. Bild: nm
 
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