08.08.2019 - 09:54 Uhr
FlossenbürgOberpfalz

Spanferkel und geheime Verstecke

„Das spontane Straßenfest im vergangenen Jahr kam so gut an, dass wir in diesem Jahr die zweite Auflage feiern." Ein kurzer Rundruf von Initiatorin Heidrun Striegl genügte und jeder in der Straße packte mit an.

Grillmeister Josef Strunz, (Mitte mit Hut) und Heidrun Striegl, (Zweiter von rechts) feiern mit den Nachbarn Froschauer Straßenfest.
von Autor CROProfil

"Das spontane Straßenfest im vergangenen Jahr kam so gut an, dass wir in diesem Jahr die zweite Auflage feiern." Ein kurzer Rundruf von Initiatorin Heidrun Striegl genügte und jeder in der Straße packte mit an.

Schnell war der Sonnenschutz aufgebaut, die Sitzgarnituren gestellt, Knödel eingelegt und der selbst gebackenen Kuchen aus der Backröhre zur Bestückung des reihhaltigen Kuchenbuffet, geholt. Gefeiert wurde einen ganzen Tag lang.

Schon früh am Morgen heizte Grillmeister Josef Strunz Grill an, damit das aufgespießte Spanferkel bis zur Mittagszeit schön durchgebraten und knusprig war. Die Szenerie erinnert an das Abschlussbild aus den Asterix-Bänden. Wie die Gallier verzehren die Froschauer in einträchtiger und fröhlicher Tischrunde das am offenen Feuer gegrillte Ferkel.

Danach gab es noch Kaffee und Kuchen und ganz viele Gespräche. Wenngleich man sich fast jeden Tag kurz auf Weg zur Arbeit oder beim nach Hause kommen sehe, sei oft zu wenig Zeit für ein kurzes Gespräch, so ein Froschauer. Deshalb auch das ganztägige Nachbarschaftsfest.

Der Zusammenhalt der Anwohner in "Der Froschau" war schon immer sehr eng. Wenngleich in den vergangenen 15 Jahren einige Anwesen verkauft wurden und neue Bewohner hinzukamen, lebt in einigen Häusern schon die dritte und vierte Generation derselben Familie. Beim Straßenfest kamen über den Tag verteilt alle von 2 bis 96 Jahren.

Auch viele Ehemalige die hier aufgewachsen sind, schauten vorbei. Sie erzählten Geschichten aus Jugendtagen, von Kinderbanden und Fußballspielen in der Weiherwiese sowie geheimen Verstecken in "da Stauern".

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