06.08.2018 - 15:44 Uhr
RegensburgOberpfalz

Enger Partner für KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg entwickelt sich weiter. Dazu wird die Partnerschaft mit der Universität Regensburg institutionalisiert. Beide wollen eine Kooperationsvereinbarung schließen.

Ein Besuchergruppe zwischen den Säulen, die das ehemalige Lagertor symbolisieren. Dahinter das Verwaltungsgebäude der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.
von Alexander Pausch Kontakt Profil

(paa) Die Universität Regensburg und die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg (Kreis Neustadt/WN) wollen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Bildung ausbauen und vertiefen. Dazu wollen beide Institutionen eine Kooperationsvereinbarung schließen. An diesem Donnerstag unterzeichnen Gedenkstätten-Leiter Jörg Skriebeleit und Universitätspräsident Udo Hebel gemeinsam mit dem bayerischen Kultusminister und Ratsvorsitzendem der Stiftung Bayerische Gedenkstätten Bernd Sibler sowie dem Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten Karl Freller eine entsprechende Kooperationsvereinbarung, teilte die Gedenkstätten-Leitung am Montag mit.

Geplant sind gemeinsame Forschungs-, Archiv- und Digitalisierungsprojekten der beiden Einrichtungen. Zudem soll die KZ-Gedenkstätte unter anderem verstärkt in Studienangebote der Universität Regensburg eingebunden werden.

Derzeit laufen in den zuständigen Ministerien in München die Planungen für eine künftige Ausformung und Gestaltung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Das ist eine besondere Herausforderung, denn Teile des ehemaligen Geländes des Konzentrationslagers werden seit Jahrzehnten genutzt - darunter der Steinbruch. Dies wird seit vielen Jahren kritisiert.

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