Über zweieinhalb Stunden dauerte das Konzert zum zehnjährigen Bestehen des Ensembles. Das Interesse war so groß, dass sogar noch weitere Stühle herangeschafft werden mussten. Darüber freuten sich die 24 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Sieglinde Kusche-Konrad natürlich sehr.
Moderator Richard Schiedeck übernahm die kurzweilige Moderation des Abends. Zu den Gästen zählten auch Bürgermeister Max Bindl und Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr sowie Robert Schricker, Präsident des Sechsämter-Sängerbundes, dem der Chor angehört. "Wir freuen uns, in diesem herrlichen Saal auftreten zu dürfen", sagte Schiedeck und dankte den Hausherren für diese Möglichkeit. Rauschenden Beifall gab es bereits beim Einmarsch des Chors. Der Applaus steigerte sich noch, als "Stargast" Hubert Treml mit seiner Gitarre die Bühne betrat. Eigens zum Jubiläum hatte der Regensburger Entertainer das Lied "Sing a weng" geschrieben, das er gemeinsam mit dem Chor vortrug. Treml erklärte auf Nachfrage der Oberpfalz-Medien, dass er den Chor seit einigen Jahren kenne und von Anfang an von dessen Namen begeistert sei. Gerne habe er drei Lieder zum Chorjubiläum geschrieben, die nun in Fockenfeld erstmals zu hören waren. Im Programm gab "Singaweng" eine Auswahl des umfangreichen Repertoires zum Besten. Klassiker aus der internationalen Musikszene waren ebenso zu hören wie Lieder aus der Heimat. Präsentiert wurden etwa "Kirwakouchn", "Zoiglmoidl" und "Schopperla" sowie Hits wie "Weilst a Herz hast wia a Bergwerk" oder der Andreas-Gabalier-Song "Amoi seg ma uns wieder". Unterstützt wurde der Chor von Vladi Klier am Klavier. Hubert Treml bereicherte das Konzert mit Liedern wie "Sunta oum um sieme" und "Himmel".
"Singaweng" heimste immer wieder kräftigen Beifall ein, am Schluss gab es stehende Ovationen. Erst nach den drei Zugaben "Huschala", "Engel auf der Staing" und "As letzte Liedl" endete der besondere Abend.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.