Freihung
17.03.2022 - 11:47 Uhr

75.000 Euro an Leader-Fördermitteln für Kommunikations- und Begegnungsstätte Kube in Freihung

Mit dem Kube gibt es im Markt Freihung einen neuen Treffpunkt für alle Generationen. Die Kommune will mit dieser Kommunikations- und Begegnungsstätte die Lebensqualität steigern und auch die nächste Generation an ihren Heimatort binden.

Inmitten der Body-Workstation erläutert Architekt Heinrich Schwirzer (Zweiter von links) die Ausstattung des Kube. Mit dabei (von links) Bürgermeister Uwe König, Leader-Koordinator Hans-Michael Pilz, Landrat Richard Reisinger, AELF-Chef Harald Gebhardt und der Geschäftsleitende Beamter im Rathaus, Max Heindl. Bild: bk
Inmitten der Body-Workstation erläutert Architekt Heinrich Schwirzer (Zweiter von links) die Ausstattung des Kube. Mit dabei (von links) Bürgermeister Uwe König, Leader-Koordinator Hans-Michael Pilz, Landrat Richard Reisinger, AELF-Chef Harald Gebhardt und der Geschäftsleitende Beamter im Rathaus, Max Heindl.

In der Ortschaft Freihung ist auf der ehemaligen Tennisanlage ein neuer Ort entstanden, der Jung und Alt gleichermaßen zum Verweilen einlädt und dabei die Kultur- und Entstehungsgeschichte des Marktes, die unmittelbar mit dem ehemaligen Bleibergwerk verbunden ist, erzählt. „Die Grundidee war, die Brache zu beleben und dieses Gelände umzugestalten, um so einen Mehrwert für unsere Gemeinde und darüber hinaus zu erzielen“, betonte Bürgermeister Uwe König bei der Besichtigung der Kommunikations- und Begegnungsstätte (Kube). Anlass des Treffens war, die Einrichtung über das Leader-Programm einen Zuschuss über 75.000 Euro erhält. "Aufgrund der Eigenleistung eine berechtigte Förderung", bemerkte König, der Landrat Richard Reisinger für die Unterstützung dankte.

Architekt Heinrich Schwirzer erläuterte die Ausstattung der Kube.

Der Leiter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Harald Gebhardt, sprach von einem „bunten Strauß von Maßnahmen, die zur Wertschätzung und Wertschöpfung für die Region umgesetzt werden". Er dankte für das Engagement. Dem schloss sich Leader-Koordinator Hans-Georg Pilz an, der die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis hervorhob.

Unter dem Motto „Bürger gestalten ihre Heimat“ stärkt das Förderprogramm Leader die ländlichen Regionen in Bayern bei ihrer selbst bestimmten Entwicklung. Selbstbestimmt deshalb, weil nicht das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Amberg-Neumarkt beziehungsweise Tirschenreuth-Weiden entscheidet, welche Projekte die meist knappen Fördermittel erhalten, sondern die Lokale Aktionsgruppe (LAG) von „Regionalentwicklung Amberg-Sulzbach e.V.“.

Deren Vorsitzender Landrat Richard Reisinger hob hervor: „Die 31 laufenden Projekte mit einem Einsatz von zwei Millionen Euro, deren Prämisse gesellschaftlicher Zusammenhalt und Nachhaltigkeit sind, sind ein richtiger Segen für den Landkreis, der damit einen Spitzenplatz in der Oberpfalz einnimmt.“ Kube sei ein Platz der Integration, etwa der Jugend in das Vereinsleben oder auch der ausländischen Mitbürger wie der 400 US-Amerikaner. Beim von der kommunalen Jugendarbeit veranstalteten Jugendworkshop sei für Freihung der dringende Bedarf einer solchen Einrichtung festgestellt worden, um die Lebensqualität zu verbessern und damit auch die nächste Generation an ihren Heimatort zu binden. "Das Programm Leader bietet engagierten Bürgern die Chance, ihre Region mit maßgeschneiderten Projekten zu stärken und sich direkt bei der Gestaltung ihrer Heimat aktiv einzubringen", sagte der Landrat.

Hintergrund:

Das Kube

  • E-Bike-Tankstelle
  • Body-Workstation
  • Sommerstockbahn
  • Soccerfeld
  • Sportgeräte für Senioren
 
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