Update 18.06.2019 - 09:06 Uhr
FreihungOberpfalz

Frankreich-Fahrt des EJP: Neun intensive Tage einer denkwürdigen Reise sind vorbei

Sie reisen quer durch Frankreich - auf den Spuren von zwei Weltkriegen, die zum Frieden mahnen: 43 Jugendliche aus drei Ländern sind mit dem Europäischen Jugendprojekt Oberpfalz unterwegs. Mit dabei: 22 Oberpfälzer.

Eine bunt gemischte Truppe reist gerade quer durch Frankreich: Elf Jugendliche aus dem polnischen Stettin, neun aus Krakau, 22 Oberpfälzer und ein Franzose dürfen in diesem Jahr Teil des "Europäischen Jugendprojekts Oberpfalz" sein. Und beginnen ihre Reise im Herzen Europas: Im Europaparlament in Straßburg.
von Redaktion ONETZProfil

Samstag, 8. Juni: Eigentlich ist 6.30 Uhr keine Uhrzeit, zu der Jugendliche in ihre Ferien starten. Doch die Teilnehmer des Europäischen Jugendprojekts (EJP) nehmen das in Kauf. Von Freihung (Landkreis Amberg-Sulzbach) aus geht es zuerst nach Kaltenbrunn: Einige deutsche und die Stettiner Teilnehmer, die schon tags zuvor angereist sind, haben hier die Nacht in der Jugendherberge verbracht.

Der nächste größere Stopp wird erst gegen Mittag gemacht: In Karlsruhe steigen neun Jungen aus Krakau mit ihren zwei Betreuern zu. Die Truppe ist jetzt komplett. Eine weitere Stunde Fahrt, dann ist das erste Ziel erreicht: Straßburg, die größte Stadt im jahrhundertelang zwischen Deutschland und Frankreich hin- und hergeschobenen Elsass. Heute ist die Region französisch – hier und da finden sich aber noch Hinweise auf die deutsche Vergangenheit.

Das Kulturprogramm könnte an keinem passenderen Ort beginnen als hier: im europäischen Parlament. Entgegen der Erwartungen der Reiseleitung sind seine Tore für Besucher geöffnet, obwohl Samstag ist. Eine Überraschung, die zwar den straffen Zeitplan durcheinanderbringt, aber die die Verzögerung wert ist. Die Jugendlichen können einen Blick in den Plenarsaal werfen. Still ist es in dem mit blauen Stühlen übersäten Oval. Und doch spüren die Jugendlichen in dem riesigen Saal eine Energie – hier schlägt der Puls Europas.

Inzwischen sind die Jugendlichen in der Normandie angekommen. Hier beschäftigen sie sich mit der Landung der Alliierten, die hier noch sehr präsent ist.

Weiter geht es in die Straßburger Innenstadt, die die internationale Gruppe bei strahlendem Sonnenschein erkundet: Beeindruckende Bauwerke in einem einzigartigen Stilmix, Restaurants, Straßenkünstler und die Île fügen sich malerisch zusammen und betten in ihrer Mitte das Straßburger Münster, dessen gotische Fassade scheinbar bis zu den Wolken ragt. Es bleibt nicht allzu viel Zeit, um all das zu erkunden. Denn zwischen Straßburg und dem Übernachtungsort in Niederbronn-les-Bains liegt heute noch eine letzte Stunde Busfahrt.

Paul (Mitte) ist der einzige französische Projektteilnehmer. Der 21-Jährige studiert in Straßburg Geschichte - und kann den anderen Jugendlichen deshalb viel zeigen in der schönen Stadt an der Île.

Gedenken ist Mitdenken – und Hinterfragen

Pfingstsonntag, 9. Juni: Am Sonntagmorgen wird es ernster. Die Jugendherberge, die noch bis Montagfrüh die Unterkunft der 43 Jugendlichen sein wird, ist keine gewöhnliche. Die internationale Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Albert Schweitzer ist eine Einrichtung des Volksbunds deutscher Kriegsgräber - und liegt direkt neben einer Kriegsgräberstätte.

Bernhard Klein ist der Leiter des Hauses. Seit 25 Jahren arbeitet er hier, um die Geschichten der Menschen zu erzählen, die nebenan begraben sind. Seine Aufgabe ist es, die Reisegruppe in das Thema einzuführen, das sie die nächsten acht Tage begleiten wird: Der Krieg mit all seinen Facetten und das, was wir aus ihm lernen können.

Die wichtige Frage nach dem Warum

Oft gibt es keine Quellen zu den Menschen, die ihr Leben im zweiten Weltkrieg verloren haben. Deshalb ist Bernhard Klein auf Besucher angewiesen. Angehörige der Toten sind häufig die einzigen, die die Schicksale – zumindest in Teilen – kennen. “Die wichtigste Frage, die man einem Verwandten stellen kann, ist das Warum”, erklärt Klein. “Und das ist eine politische Frage.” Nämlich die nach Verantwortung, nach Schuld und Unschuld, nach Tätern und Opfern. “Ihr seht lauter gleiche Steine, von derselben Höhe, derselben Form. Aber wie die Leute tickten, das war sehr unterschiedlich”, betont Klein. Eine Stunde lang führt er die Gruppe über die Kriegsgräberstätte. Er gibt auf vieles Antworten, doch er stellt noch mehr Fragen – Fragen, die sich jeder selbst beantworten muss.

Kreuze soweit das Auge reicht: Knapp 16 000 Kriegsopfer sind hier, in Niederbronn, begraben.

Weiter geht es in die Kirche: Schließlich ist Pfingstsonntag und manche der polnischen Teilnehmer sind streng katholisch. Eine kleine Gruppe läuft die gut zwei Kilometer zurück zur Jugendherberge zu Fuß. Nach dem Mittagessen ist sowieso erst einmal wieder Sitzen angesagt: Eine Stunde Fahrt ist es bis nach Diemeringen, Partnergemeinde des EJP. Dort werden die Reisenden musikalisch empfangen, von der örtlichen Blaskapelle, der Philharmonie Diemeringen. Am Kriegerdenkmal legen drei Jugendliche, je einer aus jeder teilnehmenden Nation, ein Blumengebinde nieder.

Auf den Spuren des Soldaten James Ryan

Nach einem traditionellen Empfang steht Baden auf dem Plan. Doch bei nur knapp über 20 Grad trauen sich nicht alle in das kalte Wasser des Diemeringer Freibads. Nach Abendessen vom Grill wird gemeinsam ein Film angeschaut – allerdings keine leichte Kost: “Der Soldat James Ryan” sehen einige nicht zum ersten Mal. Dennoch ist der Spielfilm für alle bewegend, schockierend und menschlich zugleich in seiner Art, den zweiten Weltkrieg nach der Landung der Alliierten in der Normandie zu reflektieren. Er zeigt Bilder, die die Jugendlichen in den nächsten Tagen begleiten werden – wenn sie selbst die Schauplätze des Films besuchen.

Geschichte kann man spüren

Montag, 10. Juni: Auch am dritten Projekttag ist für Ausschlafen keine Zeit – um neun Uhr ist der Bus fertig zur Abfahrt. Nächstes Etappenziel ist Metz. Auf dem Weg in die lothringische Stadt an der Mosel sind zwei Zwischenstopps vorgesehen. Der erste ist schon nach gut eineinhalb Stunden erreicht: Es ist das „Memorial Alsace Moselle“ in Schirmeck – ein modernes, interaktives Dokumentationszentrum.

Multimedial erzählt es die Geschichte von Elsass und Lothringen. Nach dem deutsch-französischen Krieg 1871 wurde das Gebiet Deutschland zugesprochen, durch den ersten Weltkrieg ging es zurück an Frankreich. Nur gut zwei Jahrzehnte später aber annektiert Nazi-Deutschland Elsass-Lothringen. Erst 1945 fallen die Regionen wieder an Frankreich.

Ein Hin und Her, das alles andere als spurlos an der Bevölkerung vorbeigegangen ist. Die Ausstellung in Schirmeck endet aber nicht mit diesem Zwiespalt – sondern mit dem geeinten Europa. Denn die Geschichte von Elsass-Lothringen ist einer der offensichtlichsten Beweise dafür, wie unbezahlbar wertvoll Versöhnung, Frieden und Stabilität sind.

Dann steht ein weiterer Programmpunkt an, der zu Frieden und Toleranz mahnt: Ein Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof. 52 000 Menschen waren hier zwischen 1941 und 1945 inhaftiert. Juden, Homosexuelle, Widerstandskämpfer – von den Nationalsozialisten eingesperrt, misshandelt, ihrer Würde beraubt. Einige der Baracken stehen noch und können besichtigt werden, unter anderem das Krematorium. Doch das Grauen und Leid der Vergangenheit ist nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar. Es ist der Besuch eines bewegenden Ortes der Erinnerung, ein Ort, der viel Respekt erfordert – das nehmen die Jugendlichen mit auf die Weiterfahrt nach Metz, wo ein freier Abend auf sie wartet.

Dichter Nebel hängt über dem ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof: Auf 700 Höhenmetern haben die Nationalsozialisten hier insgesamt 52 000 Menschen inhaftiert. Nur drei Prozent von ihnen überlebten.

"Ohne die Jugendlichen hätte das keinen Sinn"

Dienstag, 11. Juni: Vor den Jugendlichen liegen gut 600 Kilometer Busfahrt. Doch die Zeit auf der Straße bleibt nicht ungenutzt: Es gibt Geschichtsunterricht "en route", unterwegs. So wollen die Projektleiter auf das Programm des nächsten Tages vorbereiten. Da soll sich alles um den D-Day drehen, um die Landung der Alliierten in der Normandie. Auf 8000 Seiten detailliert geplant, wagten hier am 6. Juni 1945 insgesamt zwei Millionen Soldaten der USA, Kanadas und Großbritanniens den Angriff auf die deutschen Truppen. Etwa 80 Kilometer zog sich die Angriffsfront den Strand Nordfrankreichs entlang.

Eine der vielen Gedenkstätten, die die EJP-Gruppe auf ihrer Reise besucht.

Auch wenn das Einschreiten der Alliierten letztlich zur Beendigung des Krieges führte, bedeutete es zuerst einmal Hunderttausende Gefallene, auf beiden Seiten. Das Gedenken an sie ist ein zentraler Bestandteil des Projekts. Deshalb machen die Reisenden gegen Abend einen Zwischenstopp auf dem polnischen Soldatenfriedhof in Urville. Die polnischen Leiter gestalten das Gedenken – ihnen voran Marta Hebda, Lehrerin der teilnehmenden Schüler aus Krakau. Zu Tränen gerührt erinnert sie daran, dass die hier begrabenen 696 Soldaten einen einzigen Traum hatten: in die freie Heimat zurückzukehren. „Leider hat das Leben seine eigene Geschichte geschrieben. Nun mahnen die Begrabenen, dass sich die Geschichte von 1944 niemals wiederholen darf.“ Deshalb habe das Gedenken ohne die Jugendlichen keinen Sinn.

Spuren am Strand

Auch Sightseeing soll beim EJP nicht zu kurz kommen: Die Projektteilnehmer besuchen den Mont-Saint-Michel, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

Mittwoch, 12. Juni: Die Nacht hat die Projektgruppe auf La Ferme des Epis verbracht, einem Bauernhof mitten im Nirgendwo, zwischen normannischen Feldern, Weiden und Wäldern. Die Mädchen übernachten in einem hergerichteten alten Bauernhaus, die Jungen in Jurten – was zuerst für „das-ist-unfair“- Rufe sorgt, aber nach drei Nächten in hellhörigen Jugendherbergen dann doch akzeptiert wird.

Gut ausgeschlafen in den fünften Projekttag zu starten, ist ratsam: Das Programm ist straff. Den Vormittag verbringen die Jugendlichen im Museum. Das Mémorial in Caen ist ein modernes Geschichtszentrum – mit der Mission, den Frieden zu sichern. Die Ausstellung behandelt vorrangig den zweiten Weltkrieg. Doch nicht nur die Kämpfe sind Thema, auch das Leben der Zivilbevölkerung wird hier beleuchtet.

Dann geht es ans Meer: Nach „Brotzeit am Bus“, wofür die dolmetschenden polnischen Lehrer offenbar keinen Ausdruck in ihrer Sprache gefunden haben, können sich die Projektteilnehmer am Strand umschauen. Die Spuren des D-Days sind noch gut sichtbar: nicht nur wegen der Denkmäler und Überreste der Feierlichkeiten, die vor nur sechs Tagen zum 75. Jahrestag des D-Days die Region in Ausnahmezustand versetzt hatten. Es stehen auch noch einige der Bunker entlang des Strandes von Courseulles-sur-Mar.

Die Spurensuche geht weiter: Als nächstes hält der Bus bei der Geschützstellung Longues-sur-Mer, dann am von den Amerikanern aufwendig und prachtvoll angelegten Kriegsgräberdenkmal Omaha Beach und schließlich in La Cambe. Auf dem dortigen deutschen liegt Soldatenfriedhof liegt Johann Wisneth – der Großonkel einer Oberpfälzer Teilnehmerin. Unter Tränen erzählt sie an seinem Grab das, was sie von ihren Eltern und Großeltern über ihn erfahren konnte: Mit nur 19 Jahren wurde der Schreiner-Lehrling in den Krieg geschickt – und kam nicht mehr zurück.

Erst nach acht Uhr abends kommt der Bus wieder auf der Farm an. Drei Gänge französischen Diners warten auf die Reisenden. Der geschichtsbezogene, ernste und oft nicht leicht verdaubare Teil der Reise ist nun bewältigt. In den nächsten drei Tagen werden die Jugendlichen Frankreich von seiner schönsten Seite kennenlernen.

Frankreich bietet Weltkultur

Donnerstag, 13.06.: Am sechsten Projekttag wird erkundet, gestaunt, fotografiert und genossen: Die Jugendlichen bekommen die Chance, den weltberühmten Mont-Saint-Michel zu entdecken. Die auf einer Insel erbaute Abtei ist seit 1979 UNESCO Weltkulturerbe – und entsprechend beeindruckend. Mächtig erheben sich die gotischen Mauern über dem Atlantik. Und auch das Innere des Klosters können die Reisenden erkunden – so wie tausende andere Besucher, die sich an diesem Tag durch die engen Gassen des Mont-Saint-Michel schieben.

Zweiter und auch letzter Programmpunkt für den Donnerstag ist ein Abstecher nach Saint Malo. Die berühmte Hafenstadt dürfen die Jugendlichen alleine erkunden – nach den beanspruchenden vergangenen Tagen haben sie ein wenig Freizeit verdient. Und so werden Eisbecher gegessen, Macarons eingekauft, Strände erkundet und Souvenirs geshoppt, bevor es zum letzten Mal zurück auf La Ferme des Epis geht.

Am Strand von Saint Malo genießen die Jugendlichen einige Stunden lang ihre wohlverdiente Freizeit.

Über Seine und Metro durch Paris

Freitag, 14. Juni: Mehr als 1000 Kilometer liegen zwischen La Ferme des Epis und dem Markt Freihung - zu viel, um die Strecke an einem Tag mit dem Bus zurückzulegen. Und da im zentralistisch organisierten Frankreich jeder Weg an Paris vorbeiführt, ist die französische Hauptstadt logistisch wie auch in jeder anderen Hinsicht der perfekte Zwischenstopp.

Schon kurz nach Mittag hält der Bus am Fuße des Eifelturms. Zum Hinauffahren ist zu wenig Zeit, doch schon vom Boden aus ist der Turm beeindruckend - wunderschön und nicht wegzudenken aus Paris, obwohl die Stahlkonstruktion bei der Weltausstellung 1889, für die sie errichtet wurde, alles andere als beliebt war; vor allem bei den Parisern selbst.

Um noch mehr von Paris kennenzulernen, ist eine Bootsfahrt auf der Seine der nächste Programmpunkt. Unter unzähligen kunstvollen Brücken hindurch geht es an fast allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei - dem Grad Palais, der Nationalversammlung, dem Louvre und natürlich auch an der Kathedrale Notre Dame de Paris. Aus der Ferne verraten die intakten Frontportale gar nicht, dass Teile der Kirche im April abgebrannt sind - doch aus der Nähe begreifen die Jugendlichen, warum ganz Frankreich unter Schock stand.

Nach Zimmerbezug und Abendessen im Hostel geht es mit der Metro wieder in die Stadt - zu Fuß erkundet die Reisegruppe, geleitet von den französischen Schirmherren aus Diemeringen, das Ufer der Seine. Der laue Abend, die vielen Lichter, das entspannte Treiben auf den Straßen, und in der Ferne immer die Spitze des Eifelturms - sie schaffen ein traumhaftes Ambiente für den vorletzten Abend der außergewöhnlichen Reise.

Paris ist die vorletzte Station der Jugendprojektfahrt 2019 - über Niederbronn geht es dann zurück in die Oberpfalz.
Im "Arc de Triomphe" sind die Namen aller Städte verewigt, die Napoleon besiegt hat - unter ihnen sind Amberg und Witzlhof.

Zurück in die Heimat

Am Samstag bleibt am Vormittag noch ein wenig Zeit, um den Triumphbogen zu besichtigen. Auch Amberg und Witzlhof sind unter den eingravierten Städten - es sind diejenigen, an denen Napoleon einst Schlachten gewonnen hatte.

Bis Niederbronn sitzen die Jugendlichen dann noch einige Stunden im Bus. Hier, wo die Reise begann, soll sie auch enden, bevor es morgen endgültig für Deutsche wie Polen in die Heimat geht. Mit einer Wasserschlacht, Spielen und gemütlichem Beisammensitzen am Klavier klingt der Abend aus - und so steigen die Jugendlichen am nächsten Morgen ein wenig müde und ein wenig widerwillig in den Bus. Sie haben neun intensive Tage miteinander verbracht - mit Sightseeing und Gedenkfeiern, Lachen und Tränen, Reden und Schweigen. Immer getrieben von einer gesunden Prise Neugier, Aufgeschlossenheit und Entdeckerlust. 43 junge Europäer haben eine einzigartige Chance bekommen, Geschichte zu erleben, Kultur zu entdecken und Freundschaften zu schließen - und haben sie genutzt.

Nochmal richtig nass und glücklich: Nach neun Tagen ist eine denkwürdige Reise für die Jugendlichen beendet.
Hintergrund:

Das Europäische Jugendprojekt Oberpfalz 2019

Eine "Partnerschaft für den Frieden" sind der Markt Freihung und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Jahr 2002 eingegangen - der Grundstein für das Europäische Jugendprojekt Oberpfalz. Seit mehr als 15 Jahren ermöglicht es Oberpfälzer Jugendlichen, bei Projektwochen im In- und Ausland die europäische Geschichte hautnah zu erleben.

Genau 20 polnische, 22 deutsche und ein französischer Jugendlicher machen sich in der Pfingstwoche auf nach Frankreich. Die Reiseroute verläuft über Strassbourg, Metz, die Normandie und Paris. Im Fokus stehen zwei Weltkriege, die Spuren auf französischem Boden hinterlassen haben - Spuren, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen.

Doch neben Gedenken und Geschichte soll auch Zeit bleiben, die Schönheit Frankreichs zu genießen und sich mit anderen europäischen Jugendlichen auszutauschen - denn auch darum geht es bei dem Europäischen Jugendprojekt für den Frieden.

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