Freihung
15.06.2018 - 13:45 Uhr

Auch in Freihung Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner ist in der Gemeinde Freihung angekommen. An einigen der knapp 40 Eichen in der Kommune wurden Nester dieses Insekts entdeckt.

Hausmeister Stefan Blind, Bürgermeister Norbert Bücherl und Bauamtsleiter Markus Ohla (von links) inspizieren eine vom Eichenprozessionsspinner befallene Eiche rab
Hausmeister Stefan Blind, Bürgermeister Norbert Bücherl und Bauamtsleiter Markus Ohla (von links) inspizieren eine vom Eichenprozessionsspinner befallene Eiche

(rab) Der Eichenprozessionsspinner ist in der Gemeinde Freihung angekommen. An einigen der knapp 40 registrierten Eichen in der Kommune wurden Nester dieses Insekts entdeckt. Die Raupen verfügen über kleine Brennhaare, die bei Berührung zu starkem Juckreiz, Atemwegsbeschwerden und Augenreizungen führen können. Besondere Vorsicht ist bis Ende August geboten, während dieser Zeit sind die Raupen aktiv. Wer mit den Härchen in Kontakt kommt, sollte die kontaminierte Kleidung schnellstmöglich wechseln sowie duschen und Haare waschen. Den Juckreiz lindert zunächst kaltes Wasser. Beim Auftreten stärkerer gesundheitlicher Beschwerden ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Auch Haustiere sollten sich nicht in der Nähe von befallenen Bäumen aufhalten, da sie ebenfalls auf die Gifthaare der Raupen reagieren. In den nächsten Wochen werden Mitarbeiter des Bauhofs verstärkt die Bäume kontrollieren und vorhandene Raupen und Nester an öffentlichen Plätzen bekämpfen beziehungsweise mit Schildern darauf hinweisen. Die Gemeinde bittet, befallene Bäume umgehend zu melden. Für Schutzmaßnahmen auf privaten Grundstücken sind die jeweiligen Eigentümer verantwortlich.

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