Freihung
13.07.2022 - 11:55 Uhr

Josef Krämer aus Freihung mit 90 noch gut drauf

Ein Unikat wird 90: Josef Krämer aus Freihung hatte am Dienstag Geburtstag.

Humor und Glaube sind die Stärken des 90-jährigen Josef Krämer (sitzend, Zweiter von rechts). Zu sehen sind auch seine Familie, Vereinsvertreter und Freunde. Bild: bk
Humor und Glaube sind die Stärken des 90-jährigen Josef Krämer (sitzend, Zweiter von rechts). Zu sehen sind auch seine Familie, Vereinsvertreter und Freunde.

Das Telefon stand am Dienstag im Krämer-Haus kaum still. Grund dafür war der 90. Geburtstag von Josef Krämer, der sich über viele Glückwünsche freuen durfte. „Guad schaust aus, und du wirst ja nird älter“, war da zu hören. „Das macht die gute Pflege meiner Frau. Sie ist meine große Stütze und seit 58 Jahren treu an meiner Seite“ folgte prompt als Kompliment.

Auch wenn die Füße nicht mehr so mitmachen, der Krämer Sepp pflegt noch mit dem Aufsitzmäher die riesige Rasenfläche. Ansonsten meistert er mit unverwüstlichem Humor die Alltagshürden. Gerne genießt er die Ruhe an seinem idyllischen Gartenteich. Der geistig hellwache Jubilar bekennt ganz offen, dass er Gott dieses lange Leben zu verdanken habe. Als tiefgläubiger Mensch, der schon 65 Jahre der Marianischen Männerkongregation angehört, betet er täglich vier Rosenkränze. Sein ganzer Stolz sind die Enkel Annika und Antonia.

Sohn Harald aus Parkstein schaut regelmäßig im Elternhaus vorbei. Er kümmerte sich am Ehrentag um die Gäste. Beim Weißwurst-Frühschoppen gratulierten Georg Fritsche, Eduard Neydert, Barbara Mohr von der Pfarrgemeinde, auch im Namen des auf Heimaturlaub weilenden Pfarrers Benny Joseph, Günther Ernst und Josef Götz von der Feuerwehr sowie Johann Großer und Martin Reichl von der Siedlergemeinschaft. Gekommen waren auch Peter Ertl und Manfred Hofmann vom 7er-Kameradschaftsbund Weiden. Später erfreute auch Bürgermeister Uwe König in Begleitung von Marktrat Heiner Müller und Amtsrat Max Heindl den Jubilar mit Urkunde und Gutschein. König übermittelte ferner die Glückwünsche von Landrat Richard Reisinger und übergab in dessen Auftrag eine Wolldecke und Münze.

 
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