Beste Stimmung beim Festival "Der Berg ruft 2.0" in Freudenberg

Freudenberg
17.07.2022 - 11:42 Uhr

Beste Voraussetzungen für die Neuauflage des Open-Airs an der Schmie-Alm in Freudenberg: "Der Berg ruft 2.0" – sechs Jahre nach der Premiere auf dem Gelände – lockte an zwei Tagen zahlreiche Gäste auf den Hügel mit Blick über Freudenberg.

Für das Team der Schmie-Alm war die Neuauflage des Open-Airs "Der Berg ruft 2.0" mit einem großen organisatorischen Aufwand verbunden. Der Aufstieg auf die Alm bei Freudenberg sollte sich aber für die Musiker und Besucher schlussendlich gelohnt haben. Am Freitag bestand das Line-up aus Ois Echt, Grögötz Weißbir, den Nockis und The Funky Blues Rabbits, welche den Partyabend grandios abschlossen. Am Samstag standen Burst, die Tiroler Partymander, Folkshilfe und abschließend der BBou auf der Bühne.

Großer Aufwand

Die Betreiber der Schmie-Alm, Benno und Martina Schießlbauer, zogen bereits am Freitagabend eine Zwischenbilanz. „2009 war das letzte Open-Air unten beim Skilift, dann war lange Pause. 2016 hab ich mich dann dazu durchgerungen, ich probier's hier auf unserem Gelände. Und es hat relativ gut funktioniert", erzählte Benno Schießlbauer. "Aber wenn ich ehrlich bin, es war so ein Aufwand, da wollte ich eigentlich nichts mehr machen.“ Doch dann hat ihn das Open-Air-Fieber wieder gepackt. „Meine Kinder und die Schwiegerkinder haben mir gesagt: ,Komm lass uns das nochmal machen'. Daher haben wir das Open-Air jetzt nochmal auf die Beine gestellt“, erklärte Schießlbauer und lachte. „Aber die blasen schon heute alle gscheid mit der ganzen Organisation. Seit einer Woche laufen täglich 14 bis 16 Stunden die organisatorischen Arbeiten. Da geht man hier schon ein paar Kilometer, um unter anderem 600 Meter Bauzaun aufzustellen oder zwei Kilometer Lichterketten aufzuhängen.“

Begeisterte Musiker

Der Weg zur Schmie-Alm hoch ist schon lang, hat sich aber nicht nur für die Besucher rentiert, auch die Musiker zeigten sich zufrieden. Zum Beispiel Florian Gröninger von Grögötz Weißbir: „Es ist der Wahnsinn, hier oben gespielt zu haben. Das Wetter passt, die Leute passen, die Stimmung passt, was will man mehr. Es hat uns unglaublich gefreut, dass wir hier spielen durften, auch da wir ja aus der Gegend sind. Aber es ist doch etwas Besonderes so eine Location zu bespielen“, freute sich der Berufsmusiker aus Ensdorf.

Auch Markus Stang von den Funky Blues Rabbits kam aus dem Grinsen nicht mehr raus: „Das ist hier so ein tolles Fest. Am Nachmittag haben wir uns die Bands angehört, lagen da auf dieser Wiese rum, mit Sommer, 27 Grad, großartig. Und am Abend dann selbst auf die Bühne gehen und alle Leute happy nach Hause spielen – das war einfach so großartig, dieses geile Fest auf der Schmie-Alm.“

Für Schmie-Alm-Betreiber Benno Schießlbauer steht auf die Frage, ob es eine Fortsetzung geben wird, fest: „Das steht in den Sternen, absolut. Wir müssen uns in aller Ruhe mal zusammensetzen und alles durchsprechen, denn der Aufwand hierfür war schon extrem. Aber wenn's den Leuten gefallen hat, dann passt's ja trotzdem auch.“

 
 

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