Auch bedingt durch die Corona-Pandemie, wurde in der Grund- und Mittelschule Freudenberg die digitale Ausstattung vorangetrieben. Bürgermeister Alwin Märkl gab dem Gemeinderat einen Überblick über die Fortschritte.
Demnach wurden 2019 im Rahmen des Förderprogramms „Digitales Klassenzimmer“ Notebooks, mobile Lautsprechersysteme und Beamer für 22 500 Euro beschafft. Die zuwendungsfähigen Ausgaben lagen bei 22 500 Euro, der Zuschuss bei knapp 20 000 Euro. Im Zuge des Förderprogramms „Digitalpakt Schule 2019 – 2024“ sind laut Märkl bei Ausgaben von 97 000 Euro Mittel in Höhe von 88 000 Euro zu erwarten. Bisher wurden Anschaffungen für 5825 Euro getätigt. Über das Sonderförderprogramm „Leihgeräte“ wurden Apple I-Pads zum Preis von insgesamt 5800 Euro und bei einem Zuschuss von 4800 Euro gekauft.
Das Sonderförderprogramm „Lehrerdienstgeräte“ sieht die Beschaffung von elf Notebooks samt Office-Lizenzen für 9800 Euro vor, Zuschuss hier: 9000 Euro. Dank des Glasfaseranschlusses steht in der Grund- und Mittelschule Wutschdorf nun eine Bandbreite von 500 Mega-Bit pro Sekunde (Mbit/s) zur Verfügung. Seit Februar läuft die Innensanierung der Schule im Zuge des Förderprogramms KIP-S. Die Arbeiten, derzeit sind die elektrotechnischen Anlagen an der Reihe, verlaufen nach dem festgelegten Bauzeitenplan.
Vor 19 Jahren erließ die Gemeinde letztmals eine Satzung zur Erhebung von Gebühren für die Benutzung des Freibads einschließlich der Festsetzung der Eintrittspreise. Von der Verwaltung modifiziert, lag dem Gemeinderat nun die geplante Änderung der Eintrittspreise vor. Die fanden ebenso die Zustimmung der Sitzungsteilnehmer wie die Anregung von Gemeinderätin Christina Püschl (FW), den Besitzern einer Ehrenamtskarte eine ermäßigte Jahreskarte analog zur Regelung für Schüler, Studenten und Rentner zu überlassen. Wegen einer Gesetzesänderung beschloss das Gremium den Neuerlass der Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter.
Auf Antrag der Pfarreiengemeinschaft Johannisberg stellte der Gemeinderat für die Innenrenovierung der Kirche St. Walburga in Lintach einen Zuschuss in Höhe von fünf Prozent der zuwendungsfähigen Kosten in Aussicht. Die geschätzten Kosten betragen hier 950 000 Euro.
Wie Bürgermeister Alwin Märkl mitteilte, schließt die Jahresrechnung 2020 mit 15 794 527 Euro im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt. Die Zuführung zum Vermögensetat beträgt 1 786 557 Euro und liegt damit um 510 450 Euro über dem Planansatz. Die erhöhte Zuführung beruht nach Märkls Angaben im Wesentlichen auf Gewerbesteuereinnahmen, deren Haushaltsansatz wegen der Corona-Pandemie gekürzt wurde, Ausfälle oder Stundungen in größeren Umfang sind jedoch nicht eingetreten. Die restliche Summe ergibt sich durch Finanzzuweisungen und den Einkommensteuerersatz sowie Einsparungen. Die Räte genehmigten die ihnen vorgelegte Aufstellung der über- und außerplanmäßigen Ausgaben des Haushaltsjahrs 2020.
Einem Schreiben der AOVE ist zu entnehmen, dass im Rahmen des Förderprogramms AOVE-Regionalbudget 2021 zwei Projekte – die Errichtung eines Backofens am Dorfplatz in Etsdorf und die Ausweisung eines Wanderweges mit Märchenstationen – bewilligt wurden. Die Umsetzung muss bis 20. September 2021 erfolgen. Wegen neu geregelter Grundstücksverhältnisse widmete der Gemeinderat den bestehenden Feld- und Waldweg Zeilweg in Oberpennading: Da ein Teilbereich des bisher öffentlichen Weges seit vielen Jahren nicht mehr vorhanden und die Verkehrsbedeutung nicht mehr gegeben ist, wurde die Verwaltung beauftragt, den Weg einzuziehen.
Gemeinderat Rudolf Preitschaft (SPD) regte an, dass die Gemeinde Räume für Covid-19-Testmöglichkeiten zur Verfügung stellt. Bürgermeister Märkl verwies auf die Arztpraxis in Freudenberg, wo nach Anmeldung jederzeit eine Testung vorgenommen werden könne.















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