31.05.2021 - 14:01 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Freudenberger Feuerwerk hallt nach: 500 Euro für Jugendfeuerwehr

Die Freudenberger Jugendfeuerwehr darf sich über eine Spende von 500 Euro freuen (von links): HKV-Vorsitzender Uli Piehler, Peter Meßmann (Feuerwehr), Pyrotechniker Andreas Scheibl, HKV-Kassier Christian Nübler und Ideengeber Josef Zweck.
von Autor (gri)Profil

Das als Gemeinschaftsaktion organisierte Silvesterfeuerwerk in Freudenberg hallt nach: Den allerletzten Kracher gab es erst jetzt. Der Heimat- und Kulturverein (HKV) übergab eine Spende an die Jugendfeuerwehr.

Obwohl zum Jahreswechsel Ausgangssperre herrschte, erinnern sich viele Freudenberger gerne an die Silvesternacht. Das gemeinschaftlich organisierte, Corona-konforme Feuerwerk hat den Zuschauern damals einige Gänsehaut-Momente beschert. Der HKV hatte im Vorfeld dafür eine Spendenaktion initiiert und den Freudenberger Pyrotechniker Andreas Scheibl mit der Umsetzung beauftragt. Ziel war es, die Leute dazu zu bringen, auf das private Abbrennen von Raketen und Böllern zu verzichten, Menschenansammlungen auf den Straßen zu vermeiden sowie Lärm und Müll einzudämmen.

"Stattdessen wollten wir den Leuten die Gelegenheit geben, den Moment des Jahreswechsels bewusst zu genießen und sich dann, nach dem Glockenläuten, an einem qualitativ hochwertigen Feuerwerk zu erfreuen", erklärte Josef Zweck, der bei dem Projekt mitgeholfen hat. "Ich glaube, das ist uns gelungen." Was von dem Feuerwerk an Verpackung übrig blieb, passte in zwei kleine Müllbeutel.

860 Euro landeten in der Spendenbox. die in der Vorweihnachtszeit in der Bäckerei Ries aufgestellt war. 20 Prozent des Geldes sollte der Jugendfeuerwehr zugute kommen. Dieses Versprechen löste der HKV nun ein. Dessen Vorstand genehmigte eine satte Aufstockung des Teilbetrags, so dass Vorsitzender Uli Piehler jetzt 500 Euro an Peter Meßmann von der Feuerwehr übergeben konnte. Im Sommer soll dann noch der letzte Teil des Projekts folgen: Pyrotechniker Andreas Scheibl hält bei der Nachwuchsfeuerwehr einen Workshop zu den Gefahren im Umgang mit Böllern, Raketen und Co.

Bleibt die Frage, ob es auch zum Jahreswechsel 2021/22 ein Gemeinschafts-Feuerwerk geben wird? Darüber will sich der HKV mit allen Beteiligten im September unterhalten.

 

 

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