434 Lampen sind bereits auf das derzeit effizienteste und stromsparendste Leuchtmittel LED umgerüstet. Der Freudenberger Gemeinderat beschloss nun in seiner Sitzung, den Auftrag zur Umtsellung der übrigen 353 Lampen zum Angebotspreis von 80 000 Euro an die Bayernwerk Netz GmbH zu vergeben. Richard Zweck als Leiter von Finanzverwaltung und Bauamt, der auch zuständig für das Straßen- und Verkehrswesen ist, unterrichtete die Räte von einem Gespräch mit dem Stromanbieter. Dessen Empfehlung, bei der Umstellung der restlichen Straßenbeleuchtung auf LED einen wärmeren Lichtton zu bevorzugen, befürwortete das Gremium. Man will mit dem gelblichen Licht mehr Insektenschutz erreichen. Weiterhin zeige die Erfahrung, dass das Licht von vielen Bürgern als angenehmer empfunden wird. Mehrkosten entstehen dabei nicht.
Bei den vorhandenen Castor-Leuchten sollen, ohne Austausch der elektronischen Schalteinheit, nur die LED-Birnen eingesetzt werden. Dadurch ergeben sich Einsparungen von 200 Euro pro Lampe. Durch die Anpassung des Wartungsvertrages, werden mit jeder Lampenreinigung alle fünf Jahre auch die Leuchtmittel ausgetauscht, so dass immer eine einheitliche, passende Lichtleistung besteht. Mit einem wesentlich geringeren Preis werden die Peitschenmasten anstelle einer hochwertigen, nicht zwingend erforderlichen Cip-Steuerung mit Philipps-Leuchten ausgestattet. Bei alle neuen Leuchten kann von 1 bis 5 Uhr die Leistung um 50 Prozent abgesenkt und dadurch eine erhebliche Einsparung erzielt werden. Die Umstellung dieser restlichen Lampen amortisiert sich in rund fünf Jahren.
Im Bereich der Kreisstraße AS 18 zwischen Paulsdorf und Lintach und weiterführend nach Geiselhof bis zum Gemeindezentrum ergeben sich Synergieeffekte hinsichtlich der notwendigen Verlegung einer Glasfaserleitung zur Fernüberwachung der gemeindlichen Wasserversorgung und der für die Zukunft geplanten Versorgung der Bevölkerung mit schnellen Internet durch Glasfaseranschluss. Bürgermeister Alwin Märkl informierte über die weitere Vorgehensweise und Gespräche mit dem Planungsbüro HPE und der Telekom.
Des Weiteren teilte der Bürgermeister mit, dass zwei weitere Geschwindigkeitsanzeigegeräte in allen Gemeindeteilen die Verkehrssicherheit erhöhen sollen. Keine Einwände gab es für die Bauleitplanung der Stadt Amberg zur Erweiterung des Industriegebiets Nord. Das neue Industriegebiet hat eine Fläche von 14,1 Hektar, dazu kommen 1,8 Hektar Erschließungsflächen, überwiegend Regenrückhaltebecken. Das bedeutet einen Flächenzuwachs des Industriegebiets Nord von rund 19 Prozent.
Die Haushaltssatzung 2020 mit Haushaltsplan und Anlagen wurde von Rechtsaufsichtsbehörde genehmigt. Die Ausschreibung für das Verlegen von Leitungen zum Anschluss an die Stadtwerke und verschiedene Leitungssanierungen läuft zur Zeit. Der Auftrag soll dann in der Sitzung am 1. September vergeben werden. Möglicher Baubeginn ist September 2020, fertiggestellt sein soll die Maßnahme Ende September 2021.
Mit einer Bauvoranfrage soll laut Antragsteller geprüft werden, ob sein neues landwirtschaftliches Gebäude und auch das im Plan eingezeichnete Wohnhaus in Aschach so errichtet werden können. Der Gemeinderat stimmt der Bauvoranfrage zu, ebenso wie einer weiteren Bauvoranfrage auf Anbau und Aufstockung eines Zweifamilienhauses in Wutschdorf. Keine Einwände hatten die Gemeinderäte gegen die Anträge für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung und Doppelgarage in Etsdorf, die Errichtung eines Geräteschuppens an einem Weiher bei Altenricht und den Neubau eines Wohnhauses mit Carport in Immenstetten. Die Genehmigungsfreistellung für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage im Baugebiet Aschach-Ost nahm das Gremium zur Kenntnis.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.