09.06.2020 - 10:02 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Gemeinderat Freudenberg diskutiert Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße von Greßmühle zur Stadt Amberg

Umfangreiche Verkehrsanordnungen sind notwendig für den Bau der Gemeindeverbindungsstraße, die vom Ort Greßmühle bis zur Stadtgrenze von Amberg verläuft. Unter anderem ist der Neubau einer Brücke über den Krumbach erforderlich.

Der Freudenberger Gemeinderat gibt grünes Licht für die Sanierung der Straße, die die Ortschaft Greßmühle mit der Stadt Amberg (Bild hinter dem Anwesen rechts) verbindet. Dafür ist auch der Neubau einer Brücke (im Vordergrund) erforderlich.
von Alfred SchornerProfil

Bürgermeister Alwin Märkl setzte den Gemeinderat bei dessen Sitzung von einem Ortstermin in Kenntnis. Dabei war mit der ausführenden Firma und dem Ingenieurbüro der Bau der Gemeindeverbindungsstraße von Greßmühle bis zur Stadtgrenze von Amberg samt Brücke über den Krumbach besprochen worden. Demnach startet die Maßnahme in der Zeit von Montag, 22. Juni, bis Montag, 29. Juni. Das Ganze geschieht in zwei Bauabschnitten (BA).

Planungen für Trassenausbau laufen seit vergangenem Jahr

Freudenberg

Der erste Teil umfasst den Straßenbau von der Stadtgrenze bis zur Einmündung Pandurenpark Raigering. Für die Sanierung dieses Abschnittes, die Mitte August abgeschlossen sein soll, ist die Zufahrt zum Sportgelände von der Kreisstraße AS 30 her möglich. Zwar wird die Asphaltschicht schon zu Beginn der Maßnahme ausgefräst. Doch die Firma sorgt dafür, dass die Straße trotzdem befahrbar bleibt.

Ein Vorziehen des Brückenneubaus in den ersten Bauabschnitt ist nicht möglich, da verschiedene Prüfstatistiken noch nicht vollständig vorliegen. Nach Meinung von Bürgermeister Märkl wäre dies sinnvoll gewesen, weil momentan der Spielbetrieb beim SV Raigering ruht, doch bautechnische Gründe sprechen dagegen.

Der zweite Abschnitt mit Neubau der Brücke über den Krumbach und des Straßenabschnitts bis zur Einmündung zum Pandurenpark startet im August. Hier ist dann die Öffnung des Gehwegs von der Dorfstraße in Raigering aus für den Verkehr vorgesehen. Die Ableitung kann nur über den dortigen Feldweg im Einbahnverkehr in Richtung Raigering erfolgen. Diese Trasse muss für den Autoverkehr ertüchtigt werden.

Gemeinderat Benno Schißlbauer (CSU) schlug für Fußgänger den Bau einer Behelfsbrücke bei der Greßmühle zur Überquerung des Baches vor. Gemeinderätin Christina Püschl (FW) führte an, dass derzeit wegen der Corona-Pandemie beim SV Raigering eingeschränkter Betrieb herrsche und deshalb keine Behelfsbrücke notwendig sei. Sie wies darauf hin, dass die Überquerung der Kreisstraße AS 30 nicht ungefährlich sei. Besser wäre es, die Straße im Bereich des Norma-Markts zu überqueren, um dann über den Parkplatz des Raigeringer Schützenheims und einen Weg zur Fußgängerbrücke zu gelangen, die in die vorhandene Trasse zum Pandurenplatz führt.

Dritter Bürgermeister Christian Drexler (CSU) stimmte ihr zu und bat die Verwaltung zu prüfen, ob dieser Fußweg zur Brücke durch gemeindliche Arbeiter gemäht werden könnte. Der Langangerweg wird für die gesamte Bauzeit bis Ende des Jahres komplett gesperrt. Die Anwesen auf Amberger Seite sind folglich nur über die Stadt zu erreichen.

Einem Bauantrag der Gemeinde auf Neubau eines Pumpwerks mit Aufenthaltsraum in der Gemarkung Lintach stimmte das Gremium zu. Es handelt sich dabei um ein privilegiertes Bauvorhaben für die öffentliche Wasserversorgung. Die Anlage liegt unmittelbar an einer öffentlichen Verkehrsfläche. Da die Planungshoheit der Gemeinde nicht durch die Vorhaben der Gemeinde Kümmersbruck im Bereich Kreuzhügel 1 und 2 betroffen ist, hatte der Gemeinderat keine Einwände gegen diese Maßnahme.

Fußweg zur Brücke

Straße bleibt befahrbar

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