02.04.2019 - 11:04 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Heimat- und Kulturverein Freudenberg Prachtbäumen auf der Spur

Große Bäume gibt es schon ein paar. Aber ganz dicke Brummer sind selten im Landkreis Amberg-Sulzbach. Warum das so ist, das wurde bei einer Wanderung zur Himmelsbuche deutlich.

von Autor (gri)Profil

Die Himmelsbuche ist - oder besser: war - ein uralter Prachtbaum in der Nähe von Wutschdorf. Im Wald auf dem Schauerberg stand er wohl mehr als 300 Jahre lang und war bekannt für seinen mächtigen Stamm und seine ausladende Krone. Heute ist nur noch der morsche Fuß der Buche übrig, sogar die Ruhebank davor modert vor sich hin.

Die "Prachtbäume der Oberpfalz" waren Thema einer Wanderung und eines Vortrags beim Heimat- und Kulturverein Freudenberg. Rudi Wilhelm, Alfred Schwarz und Uli Piehler führten die rund 50 Teilnehmer zur Himmelsbuche und zur alten Eiche beim Traglhof. Letztere hat einen Umfang von fünf Metern und ist das einzige eingetragene Naturdenkmal in der Gemeinde Freudenberg. Bereits vor 80 Jahren hat die Eiche diesen Status erhalten.

Reportage über Baumriesen im Landkreis Amberg-Sulzbach

Amberg

Im Gasthaus Dotzler stellte Rudi Wilhelm einige der schönsten Baum-Patriarchen der Oberpfalz mit Bildern vor. "Sie sind so schön und so alt geworden, weil man sie in Ruhe gelassen hat", sagte er. Junge Bäume an markanten Orten hätten heute kaum noch eine Chance, ihre natürlichen Ausmaße auszubilden, "weil meistens schon sehr früh an ihnen herumgeschnitten wird".

Den Vortrag rundete der Gitarrist und Sänger Wolfgang Ignatz, bekannt als "Vilswanderer", ab. Er gab sein Lied über die große Weide an der Vils zum Besten, die fast jeder Amberger kennt. Beim ehemaligen Park-Kino hingen ihre Äste ins Wasser. 2012 wurde der Baum gefällt. Zum Schluss gab es noch einen Song über ein anderes Amberger Original, den Rucksacksepp.

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