Hubschrauber unterstützt Feuerwehr bei Waldbrand

Freudenberg
18.07.2022 - 20:51 Uhr

Die Reihe der Brände in der Natur reißt nicht ab. Am Montagabend rückte die Feuerwehr zu einem Waldbrand am Fuß des Johannisbergs bei Freudenberg aus.

Die erste Nachricht ging gegen 18.11 Uhr ein. Die Rauchentwicklung im Staatsforst zwischen Ober- und Unterpennading (Gemeinde Freudenberg) war gleich mehreren Anrufern bei der Polizei bzw. der Integrierten Leitstelle aufgefallen.

Die Zufahrt zu dem Waldstück war für die Feuerwehren angesichts der schmalen Wege nicht leicht. „Zum Glück haben uns mehrere Landwirte, die sich dort gut auskennen, einweisen können“, sagte Florian Schlegel, der beim Kreisfeuerwehrverband für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, auf AZ-Nachfrage.

Ursache unklar

Das Feuer erreichte eine Ausdehnung von knapp 1000 Quadratmetern. Seine Ursache war zunächst unklar. Insgesamt waren 65 Einsatzkräfte aus den Feuerwehren Bühl, Raigering, Schmidgaden, Högling, Wolfring, Trisching, Etsdorf, Lintach, Freudenberg, Haselmühl, Kümmersbruck (Fachgruppe Drohne) sowie der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung vor Ort. Einsatzleiter der Feuerwehr war Kreisbrandinspektor Armin Daubenmerkl, assistiert von den Kreisbrandmeistern Dominik Ernst und Marco Weiß. Das BRK war als Absicherung für die Feuerwehr mit einem Rettungswagen am Brandort. Hier leitete Markus Popp den Einsatz.

Hubschrauber angefordert

Um den Flammen auch aus der Luft zu Leibe rücken zu können, wurden der Polizei-Hubschrauber Edelweiß aus Roth sowie die Flughelfergruppe der Feuerwehr Amberg mit ihrem Löschwasser-Außenlastbehälter angefordert. Sie konnten in Bühl Wasser aufnehmen. Die Flüge gingen noch weiter, als das Feuer bereits unter Kontrolle war. „Da muss alles richtig durchnässt werden, damit es nicht wieder aufflammt“, erläuterte Florian Schlegel die Absicht.

Als kurz nach 20 Uhr „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden konnte, stand ein Schaden in noch unbekannter Höhe zu Buche. Verletzt hat sich bei dem Einsatz nach ersten Erkenntnissen niemand.

 
 

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