12.10.2020 - 11:16 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Künftig versorgt Photovoltaikanlage Freudenberger Kläranlage mit Strom

Die Bauarbeiten zur Sanierung der Kläranlage Freudenberg schreiten zügig voran. Nun stellt der Gemeinderat bereits die Weichen für eine nachhaltige, umweltfreundliche Energieversorgung.

Nach der Sanierung der Kläranlage Freudenberg soll die Energie für die betriebliche Nutzung nachhaltig und umweltfreundlich aus einer installierten Photovoltaikanlage gespeist werden. Links im Bild auf dem Neubau des Rechengebäudes sowie auf dem jetzigen Betriebsgebäude (Mitte).
von Alfred SchornerProfil

Franz Hofmann vom Planungsbüro HPE stellte dem Gremium bei dessen Sitzung fünf von ihm ausgearbeitete Varianten für die Installation einer Photovoltaikanlage auf den Dachflächen der Kläranlage vor. Er empfahl wegen des zu erwartenden hohen Gewinns beziehungsweise der Ersparnis Variante fünf. Die Amortisationsdauer wirke im Vergleich zu anderen Varianten hoch, sei aber gegenüber den marktüblichen Konditionen verhältnismäßig, sagte Hofmann. Insbesondere wegen der Lebensdauer und Lieferung sei diese Variante die wirtschaftlichste Lösung. Nach einer ausführlichen Diskussion beschloss der Gemeinderat einstimmig, die Variante fünf auf dem Betriebsgebäude der Kläranlage und dem neuen Rechengebäude zu errichten. Das Planungsbüro HPE wurdemit Planung und Ausschreibung beauftragt.

Bürgermeister Alwin Märkl berichtete aus der Zusammenkunft mit allen Vereinsvertretern, bei der die Nutzung der Turnhalle durch die Vereine ein Thema war. Unter Einhaltung der Hygienevorgaben werde die Turnhalle freigegeben. Die Vereine seien für die Einhaltung der Hygieneregeln zuständig.

Voraussichtlich Ende Oktober beginnt die Verlegung der Wasserleitung durch die Firma Sommer ab der Einmündung der Kreisstraße AS 18 in die Staatsstraße 2040 Richtung Lintach. Um einen kontrollierten Abfluss des Oberflächenwassers im Bereich der öffentlichen Straßen zu gewährleisten, werden im Oktober die Entwässerungsgräben an den Gemeindeverbindungsstraßen im Bereich Schleißdorf, Ströhlhof, Hiltersdorf und Baumgarten mit einem Spezialbagger gesäubert. Des Weiteren werden die Bankette im Bereich Aschach, Immenstetten, Hiltersdorf-Altenricht sowie im Bereich des Oberlandes abgefräst.

Auf Antrag der Pfarreiengemeinschaft Johannisberg stellte der Gemeinderat für die Außenrenovierung der Expositurkirche St. Barbara in Etsdorf einen Zuschuss in Höhe von fünf Prozent in Aussicht. Darüber hinaus bezuschusst die Gemeinde die Ziffernblätter der Turmuhr. Nachdem seit 2002 die Höhe der Hundesteuer unverändert war, arbeitete die Gemeindeverwaltung eine aktualisierte Fassung der Hundesteuersatzung aus. In diese wurden Regelungen für einen erhöhten Steuersatz für Kampfhunde der Kategorie I und II aufgenommen. Das Gremium legte die Steuer für jeden Hund auf 40 Euro und für jeden Kampfhund auf 320 Euro je Kalenderjahr fest. Die Satzung tritt am 1. Januar 2021 in Kraft.

Gegen den teilweisen Abbruch mit Neubau eines Einfamilienhauses in Aschach gab es keine Einwände. Zustimmung fand auch eine Bauvoranfrage für den Neubau eines Einfamilienhauses in Hiltersdorf, ein Bauantrag zur dauerhaften Wohnraumnutzung eines Wochenendhauses in Freudenberg sowie ein Bauantrages für den Neubau eines Einfamilienhauses in Wutschdorf.

Grünes Licht für Sanierung der Etsdorfer Kirche

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