08.03.2020 - 11:14 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Staatsstraße 2399, das kaputte Tor zur Gemeinde Freudenberg

Die kaputte Staatsstraße zwischen Lintach und Raigering beschäftigt die Kommunalpolitik seit mehr als 30 Jahren. Die Freien Wähler wollen das Thema nun auch auf Landesebene angehen.

Die Straße zwischen Lintach und Raigering ist seit Jahrzehnten kurvig und holprig - und wird es vermutlich noch eine Weile bleiben.
von Externer BeitragProfil

Die Staatsstraße 2399 sei das „Tor zur Gemeinde“, sagte Bürgermeisterkandidat Matthias Demel bei einer Wahlveranstaltung der Freien Wähler in Etsdorf. Den Freien Wähler sei es eine Herzensangelegenheit, „die Instandsetzung des Straßenabschnitts zwischen Lintach und Raigering inklusive Entschärfung der engen Kurven weiter voranzutreiben und endlich zur Umsetzung zu bringen“, wird er in einer Pressemitteilung zitiert. Dieses Anliegen habe er auch dem Landtagsabgeordneten Wolfgang Hauber (FW) bei seinem Besuch in Aschach mit auf den Weg gegeben.

Dauerbrenner Straßenausbau

Lintach bei Freudenberg

Peter Dotzler, Kreisrat und Bürgermeister von Gebenbach, unterstützt dieses Vorgehen. Er empfahl, bei der Staatsregierung über die Fraktion der Freien Wähler Druck auszuüben. Auch für Fahrradwegkonzepte entlang von Kreis- und Staatsstraßen könne sich die Landtagsfraktion bei entsprechenden Stellen effektiv einsetzen.

Demel erläuterte, dass ihm eine parteiübergreifende Zusammenarbeit "auf Augenhöhe" zum Wohle der Gemeinde wichtig sei. Den Freien Wählern sei es ein Anliegen, die Infrastruktur im Bereich der Digitalisierung deutlich zu verbessern, um Gewerbe, Landwirtschaft und auch Menschen, die mobil arbeiten, ein zukunftsfähiges Zuhause bieten zu können.

Die Kandidaten erläuterten weitere Themen der Freien Wähler: Um Familien ein lebenswertes Umfeld in der Gemeinde zu bieten sowie beide Schulen, Kindergärten und die Kinderkrippe langfristig zu erhalten, sei die gezielte Ausweisung von Baugebieten mit bezahlbaren Grundstückspreisen sowie die Aufarbeitung von Leerständen wichtig. Für die Senioren der Gemeinde wollen die Freien Wähler verstärkt altersgerechte und alternative Wohnkonzepte fördern. In den Ausführungen der Kandidaten wurde deutlich, dass bei all diesen Aktivitäten eine zukunftsorientierte Energiepolitik und die Berücksichtigung regenerativer Energien erforderlich sei.

Ein anschließender Austausch mit den Bürgern rundete die Veranstaltung ab. Nächster Termin ist am Donnerstag, 12.März, um 19.30 Uhr im Gasthaus Rehaber in Lintach.

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