21.10.2020 - 14:32 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Treffen der Feuerwehrchefs aus Freudenberg und Kümmersbruck

Normalerweise finden die Herbstdienstversammlungen auf Inspektionsebene statt, heuer wurden sie auf einer Stufe darunter abgehalten. Im kleinen Kreis trafen sich nun die Feuerwehrchefs aus Freudenberg und Kümmersbruck.

Mit ausreichend Abstand trafen sich die Kommandanten und Vorsitzenden der Gemeinden Freudenberg und Kümmersbruck.
von Florian Schlegel (egl)Profil

Kreisbrandrat Fredi Weiß, Kreisbrandinspektor Hubert Blödt und Kreisbrandmeister Armin Daubenmerkl konnte jeweils einen Kommandanten und einen Vereinsvorsitzenden der Wehren aus den Gemeinden Freudenberg und Kümmersbruck bei einer Dienstversammlung willkommen heißen. Eingangs betonte Blödt, dass diese Herbstdienstversammlungen normal auf Inspektionsebene stattfinden, doch heuer einigte man sich in der Kreisbrandinspektion, dass man diese eine Ebene darunter abhalten werde, um die notwendigen Hygieneregeln einzuhalten. Kreisbrandinspektor Hubert Blödt informierte die Feuerwehrchefs, dass die digitale Alarmierung im Landkreis Amberg-Sulzbach sich um mindestens ein Jahr nach hinten verschieben wird. "Durch die Corona-Situation wurde auch noch nicht die erforderliche Hardware in der ILS Amberg für die digitale Alarmierung eingebaut", so Blödt. Die Abschnittsführungsstellen im Landkreis Amberg-Sulzbach werden in den nächsten Monaten in Betrieb genommen, dazu fehlen noch Kleinigkeiten, an denen man derzeit noch arbeite. Einige Übungen in solchen Abschnittsführungsstellen wurden in den Feuerwehren bereits gemacht.

Auch die Ausbildungen auf Landkreisebene müssen weitergehen, hieß es. Die Belastungsübungen für die Atemschutzgeräteträger im Landkreis finden derzeit im Freien auf dem Gelände der Feuerwehr Amberg statt. Fachkreisbrandmeister Rudi Kummert hat dazu in Zusammenarbeit mit seinem Team und Mathias Hofmann (Feuerwehr Amberg) ein Konzept erarbeitet. Ebenfalls wurden Funkausbildungen mit dementsprechenden Hygienekonzepten absolviert. Ausnahmen für das Ablegen bei Leistungsprüfungen, sowie dem Wissenstest gebe es in den Jahren 2020/2021. Blödt: "Die Altersgrenze wurde für 2021 um ein Jahr angehoben, dass Jugendliche noch die Möglichkeit haben, ihr Abzeichen, welches sie heuer abgelegt hätten, nachzuholen." Kreisbrandrat Fredi Weiß sei stolz, denn es gab bis dato keinen einzigen Infektionsfall bei den Feuerwehren im Landkreis Amberg-Sulzbach. "Wir müssen weiterhin respektvoll und professionell damit umgehen", so Weiß. Zum Thema Ausbildung auf Landkreisebene stellte der Kreisbrandrat den neuen Fachkreisbrandmeister Alexander Zeitler von der Feuerwehr Freudenberg-Wutschdorf vor. Zeitler konnte erfreulich verkünden, dass man derzeit zwei neue Fachbereiche (Absturzsicherung und Motorsägenkurs) gründe. "Die ersten Konzepte werden im Winter ausgearbeitet, so dass im Frühjahr 2021 eventuell die ersten Lehrgänge angeboten werden können", so Zeitler.

Ganz spezielle Feuerwehrübung in Bildern

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