Der intensive und arbeitsaufwendige Ausbau des Teilstücks zwischen Voitenthan bis zur Abzweigung Güttern/Fuchsmühl hat sechs Wochen gedauert. "Die Umleitungsschilder können bald abgebaut werden", berichtet Gerhard Kederer vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach im Gespräch mit den Oberpfalz-Medien. Aber noch sind einige Restarbeiten zu erledigen.
Der zuständige Abteilungsleiter für den Landkreis Tirschenreuth dankt den Verkehrsteilnehmern. "Die Straßenbauarbeiten erforderten eine Vollsperrung. Die Umleitungen über Krummennaab und Poppenreuth waren enorm und relativ weit", sagt Gerhard Kederer. Auch den Angrenzern und Grundstückseigentümern zollte er seine Anerkennung. "Wenn diese nicht mitgemacht hätten, wäre der Ausbau so nicht möglich gewesen." Die künftige Fahrbahn aber lasse die Strapazen und Umwege der zurückliegenden sechs Wochen vergessen, da ist sich der Fachmann vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach sicher.
Sechs Meter breit
Der Abschnitt von der Einmündung nach Güttern/Fuchsmühl bis zum Ortsanfang von Voitenthan wurde auf sechs Meter verbreitert. Felsen an den Fahrbahnrändern kurz vor dem Voitenthaner Weiher mussten abgetragen werden. Übersichtlicher wurde dadurch auch die angrenzende S-Kurve über den Damm des Weihers. "Hier waren eigentlich die größten und umfangreichsten Arbeiten zu leisten", informieren übereinstimmend das Staatliche Bauamt und die ausführende Firma Straßen- und Tiefbau GmbH Rädlinger aus Selbitz. "Mit sieben bis acht Mann waren sie immer vor Ort und stabilisierten und bauten zum Teil den Damm unter der Fahrbahn komplett neu auf. Er war wasserdurchtränkt und besonders rutschgefährdet", berichtet Gerhard Kederer.
Amphibienschutz
"Außerdem haben wir unter der Fahrbahn zwei stabile Amphibiendurchlässe eingebaut und an den Straßenrändern entlang des Weihers 400 Meter Amphibien-Leiteinrichtungen verbaut." Erheblich verbreitert wurde auch die Einmündung nach Muckenthal und durch die Auslichtung der Gehölze und Büsche eine freie Sicht auf die Staatsstraße 2169 geschaffen. Zahlreiche Zufahrten zu Grundstücken und Waldwegen mussten angepasst werden.
Bis zur offiziellen Freigabe und Eröffnung am 6. September sollen noch die Abschlussarbeiten durchgeführt werden. Dazu gehören die Befestigung der Bankette sowie das Anbringen von Leitplanken. "Bis zum Friedenfelser Herbstfest schaffen wir die Fertigstellung auf jeden Fall", versichert Kederer und beziffert die Baukosten auf rund 700 000 Euro.
Mit Blick auf die vorhandenen Haushaltsmittel und um den Verkehr nicht unnötig einzuschränken, wurden in den vergangenen Jahren immer nur Teilstücke auf der Staatsstraße von Wiesau nach Friedenfels in Angriff genommen. Kederer bringt den ersten Bauabschnitt von Wiesau bis Kornthan, den zweiten mit der Ortsdurchfahrt von Kornthan sowie den dritten Abschnitt im vergangenen Jahr von Kornthan bis zum aktuellen Ausbauabschnitt in Erinnerung.
Neue Brücke
"Wir planen derzeit den letzten Bauabschnitt von Voitenthan bis Friedenfels, der im nächsten Jahr durchgeführt werden soll." Doch ob alles in einem Jahr über die Bühne geht, kann Kederer nicht endgültig sagen. "Wir müssen in diesem Abschnitt eine neue Brücke über den Hainbach, kurz vor Friedenfels, errichten. Deshalb kann es sein, dass wir in einem Jahr die Brücke und im darauffolgenden Jahr die Straße bauen", erläutert der Fachmann vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach. "Wenn jedoch die Haushaltsmittel vorhanden sind, könnten beide Maßnahmen gleichzeitig durchgeführt werden."



















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