Mit der Anbindung an das schnelle Internet mit einer gigabitfähigen durchgängigen Glasfaserleitung zur Grundschule Friedenfels entschieden sich die Gemeinderäte einstimmig, weiter in die Zukunft zu investieren. Nach der Aufforderung zur Angebotsabgabe im Rahmen der Glasfaser/W-LAN-Richtlinie ging für die Grundschule Friedenfels ein Angebot von der T-Systems International GmbH zu einem Herstellungspreis von 25.436,48 Euro ein. Der Eigenanteil der Gemeinde beläuft sich nach Abzug der Förderung auf 2543,65 Euro. Mit der beschlossenen Maßnahme hat der Erholungsort die Tür zum nächsten Schritt des staatlich geförderten Gigabitausbaus aufgestoßen.
Zuvor informierte Eduard Maier von der Breitbandberatung Bayern das Gremium ausführlich über den derzeitigen Stand der Bitratenanalyse für das Gemeindegebiet. „Friedenfels ist bereits sehr gut versorgt“, wusste der Fachmann und zeigte den Gemeinderäten und den anwesenden Besuchern auf einer Leinwand die derzeit mögliche Datenübertragungsgeschwindigkeit der einzelnen Haushalte in den verschiedenen Ortsteilen. „Zwischen 30 und 100 Megabit in der Sekunde ist der Stand in den meisten Haushalten. Lediglich zwölf Haushalte liegen derzeit bei der Datenübertragungsrate noch unter 30 Megabit in der Sekunde. Dies sind vor allem Haushalte im Außenbereich“, so Eduard Maier.
Bestrebt war das Gremium deshalb nach einer ausführlichen Diskussion mit dem Fachmann, auch diese Haushalte an größere Datenübertragungsgeschwindigkeiten heranzuführen. Die hierfür erforderlichen Maßnahmen werden eingeleitet.
Keine Einwände hatte der Gemeinderat gegen die zahlreichen Änderungen von Bauleitplanungen. Einstimmig genehmigten sie die korrigierte Aufstellung eines Bebauungsplanes mit integrierter Grünordnung „Bürgerpark“ der Gemeinde Krummennaab, die zwölfte Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Erbendorf sowie den Flächennutzungsplan „Gewerbe- und Sonderstandort Einzelhandel/Möbel, ehemalige Markgrafenkaserne“ der Stadt Bayreuth.
Beim letzten Punkt der Tagesordnung "Bürger fragen - der Gemeinderat antwortet" wollte Zuhörer Otto Schinner wissen, ob das Brückengeländer auf der neuen Brücke über den Steinwaldbach beim Bau der Gemeindeverbindungsstraße vom Friedhof zur Unterneumühle so geplant war. Bürgermeister Gottfried Härtl antwortete mit einem klaren Nein und fügte an, dass dies im Abnahmeprotokoll vermerkt wurde. Das dreiteilige Brückengeländer weist einen Versatz auf und sei ein optischer Mangel, wie Markus Münchmeier vom Ingenieurbüro Münchmeier-Eigner auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien betont. „Die ausführende Firma wird deshalb eine kostenfreie Anpassung durchführen.“
Gemeinderätin Edeltraud Kaßeckert bat im Auftrag einer Anwohnerin vom Blaslberg um Begutachtung einer Hofeinfahrt. Im Zuge der Baumaßnahme Blaslberg hätte sich bei der Asphaltierung ein Mangel zwischen der Anliegerstraße und der Hofeinfahrt ergeben, übermittelte Kaßeckert. Bürgermeister Härtl kündigte eine Besichtigung an.














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