Mit ihren Lehrerinnen Anita Grünbauer, Evi Kern und Claudia Wölke wanderten die Kinder von der Grundschule zur drei Kilometer entfernten Grenzmühle. Dort warteten bereits die beiden Ranger des Naturparks Steinwald, Amelie Nöth und Jonas Ständer, sowie Robert Mertl vom Verein Kulturlandschaft Südlicher Steinwald auf die Kinder. Alle drei verstanden es, die Kleinen für das Thema zu begeistern. Aufgeteilt in Gruppen ging es an verschiedene Stellen des Grenzbachs und auf die angrenzenden Wiesen. Dabei wurden die Materie Wasser und Leben mit ihren Tier- und Fischarten ausgiebig durchleuchtet. Fragen beantworteten die Ranger umgehend. Besonders interessant waren für die Mädchen und Buben die Beobachtungen von Libellen, die vorbeischwirrten, oder das Fangen von kleinen Fröschen.
Vor dem Gebäude hatte Mertl Schautafeln aufgestellt, die das Leben der Flussperlmuschel ausführlich dokumentierten. Er verschwieg nicht, dass die Aufzucht von Flussperlmuscheln ein mühsames Geschäft ist. "Man braucht Bachforellen, die mit den Larven der Flussperlmuschel infiziert wurden", meinte er und verwies darauf, dass die Forellen ungefähr zehn Monate lang als Wirtsfische dienen, bevor die etwa einen halben Millimeter großen Jungmuscheln abgestoßen werden.














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