28.02.2019 - 17:59 Uhr
Friedersreuth bei PressathOberpfalz

38 Sauen erlegt

Die Jäger wählen ihren Vorstand neu. Viel diskutiert wird über Datenschutz, das digitale Jagdkataster und die Bedeutung von Sauen für eine Jahresbilanz.

Jagdpächter Gunther König (links) und Jagdvorsteher Josef Fütterer bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft im Feuerwehrhaus.
von Autor ISProfil

Bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft im Feuerwehrhaus wurde gewählt. Pressaths zweiter Bürgermeister Max Schwärzer gab als Vorsitzender des Wahlausschusses bekannt, dass Josef Fütterer als erster Vorsitzender, Hans Reis als dessen Stellvertreter und Albert Neumann sowie Richard Rupprecht als Beisitzer gewählt wurden. Hans Köferl bleibt Schriftführer der Genossenschaft und Josef Panzer ist wieder für die Kassengeschäfte zuständig. Kassenprüfer bleiben Albert Butscher und Josef Reis.

38 Sauen erlegt

Für die Friedersreuther Grundstücksbesitzer sei das Jagdjahr hinsichtlich Wildschäden ein „ruhiges“ Jahr gewesen, betonte Josef Fütterer, Vorsitzender der Jagdgenossenschaft: „Wir haben zwölf Monate hinter uns, die ohne Schwierigkeiten verlaufen sind.“ Jagdpächter Gunther König bestätigte das mit dem Hinweis, dass im relativ kleinen Revier 38 Sauen erlegt worden seien. „Wir Jäger haben versucht, das Problem des Schwarzwildes klein zu halten“, betonte er und verwies dabei auf die Mithilfe der Grundstücksbesitzer, insbesondere Alfred Hösls von der Kohlhütte.

Digitales Jagdkataster

Josef Fütterer berichtete, dass die im Vorjahr vorgesehenen Grabenreinigungsarbeiten durch die große Trockenheit und lange Hitzeperiode nur teilweise haben erledigt werden können. Weiter ging er auf das digitale Jagdkataster ein. Dabei wurden vor allem Fragen des Datenschutzes besprochen. 16 der 21 anwesenden Mitglieder stimmten der Einführung zu, bei zwei Nein-Stimmen und drei Enthaltungen. Zufrieden zeigte sich Fütterer mit dem Verbissgutachten und dem Ergebnis, dass es keine Erhöhung der Abschüsse gab.

Kassenwart Josef Panzer berichtete über die Finanzlage der Genossenschaft. Die sei gut, was unter anderem auch daran liege, dass die Kommune der Genossenschaft Zuschüsse für Ausbesserungsarbeiten an den Wegen und Gräben gewähre.

Das Geld der diesjährigen Jagdpacht solle wie seit Gründung der Genossenschaft üblich für den Wegebau und die Grabenreinigung verwendet werden.

Die Jagdgenossenschaft blickt mit stellvertretendem Vorsitzenden Hans Reis (von links), Jagdpächter Gunther König, Vorsitzendem Josef Fütterer, Kassier Josef Panzer, Beisitzer Richard Rupprecht und Albert Neumann, Zweitem Bürgermeister Max Schwärzer und Schriftführer Hans Köferl auf ein „ruhiges“ Jahr zurück.
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