21.09.2021 - 11:07 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Fuchsmühler Bürgermeister pocht auf Straßensanierung

Die Anwohner der Fuchsmühler Ortsdurchfahrt fühlen sich vom Verkehrslärm belästigt. Davon und vom Zustand des Teilstücks der Staatsstraße überzeugte sich jetzt Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht.

Das Teilstück der Staatstraße 2170 im Ortsbereich Fuchsmühl muss erneuert werden, meint Bürgermeister Wolfgang Braun (rechts). Vom Zustand der Fahrbahn (hier der obere Bereich der Marienstraße) überzeugte sich MdB Albert Rupprecht (links) beim Treffen mit Bürgermeister Wolfgang Braun.
von Werner RoblProfil

Die vielbefahrene Staatsstraße 2170 durchquert (als Marienstraße beziehungsweise Wiesauer Straße) den Fuchsmühler Ortskern. In diesem Bereich kommt es immer wieder zu Klagen. Grund dafür ist der Verkehrslärm, der auch in der Juni-Sitzung des Marktgemeinderates Fuchsmühl thematisiert wurde. Die hohe Geräuschentwicklung sei auf den schlechten Zustand der Straße zurückzuführen, informierte damals der Rathauschef.

Zudem beleuchtete Bürgermeister Wolfgang Braun dabei auch die von der Marktgemeinde in Angriff genommenen Initiativen, um die Schadstellen auszubessern. Für eine dauerhafte Lösung sorgten die provisorischen Maßnahmen jedoch nicht.

Nicht auf der Prioritätenliste

Fakt sei: Die vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach betreute Fahrbahn müsse nachhaltig repariert werden. Derzeit stehe das Teilstück aber noch nicht auf der Prioritätenliste. „Man muss auf die Politik einwirken“, betonte Braun in der Sitzung des Gemeinderats. Nur so könne man die Ziele einer zeitnahen und nachhaltigen Reparatur erreichen, kommentierte er sein Ansinnen.

In der Hoffnung auf Erfolg wandte sich Wolfgang Braun an MdB Albrecht Rupprecht. Man verständigte sich auf einen Besuch, um die Schäden am Teilstück der Staatsstraße 2170 in Augenschein zu nehmen. Überzeugen konnte sich der CSU-Bundestagsabgeordnete vor wenigen Tagen auch vom Verkehrs- und Lärmaufkommen an der Marienstraße.

3600 Fahrzeuge pro Tag

Vom vereinbarten Treffpunkt Dorfladen aus führte die Straßenbesichtigung bis fast hinunter an die Kreuzung Marienstraße/Wiesauer Straße/Wald- und Rathausstraße. Dabei legte Braun Zahlen vor. Nach Aussage des Bürgermeisters wurden bei einer Verkehrszählung durchschnittlich knapp vier Lastwagen pro Stunde ermittelt. Das Gesamtverkehrsaufkommen bezifferte er auf rund 90 Lkw beziehungsweise insgesamt 3600 Fahrzeuge pro Tag.

Von den Informationen beeindruckt versprach Rupprecht: „Ich werde mich der Sache annehmen.“ Der Abgeordnete verwies dabei auf die regelmäßig stattfindenden Ortstermine mit dem Staatlichen Bauamt. Daraufhin folgte Rupprechts weitere Zusicherung: „Voraussichtlich noch im Laufe des Herbstes werde ich der Gemeinde einen erneuten Besuch abstatten.“ Dazu einladen will er auch den Landtagsabgeordneten Tobias Reiß aus Brand in der Oberpfalz, um vor Ort die Möglichkeiten einer Priorisierung auszuloten.

Ferner nutzte Bürgermeister Wolfgang Braun das Treffen, um die derzeit laufende Baumaßnahme in der Ortsmitte vorzustellen. Für weiteren Gesprächsstoff sorgten die geplante Neugestaltung des Freizeitgeländes am Waldbadeweiher und die dafür möglichen Förderungen des Freistaates. Am ehemaligen Schützenheim der SG Hackelstein angekommen, berichtete der Bürgermeister von der ins Auge gefassten Umgestaltung des (inzwischen) gemeindeeigenen Areals.

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Fuchsmühl

 

 

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