29.10.2019 - 13:56 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Glasfaseranschluss fürs Fuchsmühler Rathaus

In der jüngsten Sitzung der Fuchsmühler Markträte gibt es nur einstimmige Entscheidungen. Ein Thema sind auch die Kommunalwahlen

von Alicia FuchsProfil

Wenn viele Bürger die Online-Dienste der Gemeinde Fuchsmühl nutzen, müssen die Server eine Vielzahl an Daten verarbeiten können. Die Internet-Leistungsfähigkeit im Rathaus sei derzeit aber relativ begrenzt. Da der Marktrat erwartet, dass die Zahl der Online-Nutzer in Zukunft weiter ansteigt, ist ein Glasfaseranschluss im Verwaltungsgebäude nötig. Einer Grobkalkulation zufolge belaufen sich die Baukosten hierfür auf knapp 60 000 Euro brutto. Durch die Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und W-LAN für öffentliche Schulen, Plankrankenhäuser und Rathäuser können jedoch 90 Prozent der Kosten für einen Glasfaseranschluss im Fuchsmühler Rathaus abgedeckt werden.

Bürgermeister Wolfgang Braun hielt diese Maßnahme für sinnvoll. "Das Projekt trägt positiv zur Weiterentwicklung unserer Gemeinde bei." Beratung und Planung übernimmt die Firma Breitbandberatung Bayern GmbH, wodurch Kosten in Höhe von etwa 3300 Euro entstehen.

Zudem erfolgte durch die Markträte die Entlastung zur Jahresrechnung 2018 und die Genehmigung der Haushaltsüberschreitungen im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt in Höhe von etwa 200 000 Euro.

Heindl und Spörrer

Der Marktrat bestellte in seiner Sitzung den Wahlleiter sowie seinen Stellvertreter für die Kommunalwahl am 15. März. Bei den Kommunalwahlen in den Jahren 2002, 2008 und 2014 hatte Geschäftsleiter Ernst Tippmann den Posten des Wahlleiters inne. Nachdem Florian Heindl im Juni Tippmanns Nachfolge als Geschäftsleiter antrat, bestellte der Marktrat ihn nun auch als Wahlleiter. Stellvertretender Wahlleiter bleibt Verwaltungsangestellter Bernd Spörrer, der diese Aufgabe bereits bei den vorangegangenen Kommunalwahlen erfüllte.

Ja zu Nutzungsänderung

Thema im Marktrat war auch ein Antrag auf Nutzungsänderung beim Verkaufsgewächshaus von Hans-Joachim Schinner. Die Veranstaltungen, die regelmäßig in Schinners "Gwäxhaus" stattfinden, ermöglichten bisher Sondergenehmigungen. Nun wurde der zusätzlichen Nutzung als Versammlungsstätte einstimmig stattgegeben. Bürgermeister Braun betonte aber, dass der Betreiber weiterhin auf Emissionsschutz achten müsse. Bedenken im Hinblick auf Verkehrsprobleme vor Ort räumte man mit Verweis auf künftige Regelungen durch die Feuerwehr aus.

Einen Bauantrag zur Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Garagen in der Gütterner Straße begrüßten die Markträte, da das Vorhaben eine Baulücke schließe.

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