Fuchsmühl
12.11.2019 - 15:36 Uhr

Mit Laternen aus Kunststoffflaschen durch die dunklen Straßen

Martin von Tours gehört wohl zu den bekanntesten Volksheiligen. Das Kinderhaus St. Marien erinnerte am Montagabend an den Todes- beziehungsweise Beisetzungstag des heiligen Martin.

An den Altarstufen wurde die Legende von St. Martin nacherzählt. Bild: wro
An den Altarstufen wurde die Legende von St. Martin nacherzählt.

Dem Lichterumzug voran ging eine Andacht in der Wallfahrtskirche mit Pfarrer Joseph. „Wir sind nicht nur wegen der bunten Laternen, sondern wegen eines Mannes hierhergekommen, in dessen Herz Jesus hineinleuchtete,“ sagte der Pfarrer in seiner kurzen Ansprache. Umrahmt wurde der vom Kinderhaus mitgestaltete Gottesdienst von Gebeten und Fürbitten. Die Lieder – begleitet auf der Gitarre – wurden von den Buben und Mädchen gesungen. An den Altarstufen spielten und erzählten sie die bekannte Legende szenisch nach. Die Kinder hatten wenige Tage zuvor aus Kunststoffflaschen schmale Laternen gebastelt, mit denen sie auf einem kleinen Umweg zur Mehrzweckhalle zogen. Dort wurden vom Elternbeirat des Kinderhauses heiße Getränke, Würstchen und die traditionellen Martinshörnchen angeboten.

Nach der Andacht bewegte sich der Martinsumzug zur Mehrzweckhalle. Bild: wro
Nach der Andacht bewegte sich der Martinsumzug zur Mehrzweckhalle.
 
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