Zum Ritafest in der Wallfahrtskirche "Maria Hilf" in Fuchsmühl gehört normalerweise eine vorbereitende Novene an den neun Werktagen davor. Rechtzeitig starten die umfangreichen Planungen für das Festwochenende. Wegen Corona wurde heuer allerdings auf vieles verzichtet. Es galt, die Abstands- und Hygiene-Regeln einzuhalten.
Nicht ausfallen lassen wollte die Pfarrei die gewohnten Gottesdienste sowie die Rita-Andacht am Sonntagnachmittag. Gesegnet wurden die Rita-Rosen, Kerzen und Fläschchen mit Rita-Öl. Angestimmt wurden die ausgewählten Lieder, am Ende des Gottesdiensts auch das Rita-Lied. Nicht nur Pfarrer Joseph, auch die Teilnehmer vermissten die gewohnte Stimmung. "Sicher ist es auch nicht einfach, mit Mundschutz zu singen", bat Pfarrer Joseph um Verständnis.
In seiner Fest-Ansprache erinnerte der Geistliche an das Leben und Wirken der Heiligen Rita. Sie sei ein Vorbild der Versöhnung, hob der Seelsorger hervor und empfahl, wie die Heilige Rita, stets Gottes Nähe und Gegenwart zu suchen. Pfarrer Joseph ermahnte die Gottesdienstbesucher, auch mit Blick auf die aktuelle Lage, niemals aufzugeben. Allen Ritas gratulierte er zu ihrem Namenstag.
"Es ist sehr traurig, dass wir diesmal nicht so groß feiern können", bedauerte Pfarrer Joseph am Ende des Gottesdienstes. Wer die angebotenen Rita-Rosen kaufen wollte, bezahlte sie im bereitgestellten Opferstock. Deutlich mehr Gelegenheit um zu beten, verglichen mit anderen Festtagen, hatten die Gläubigen in der mit vielen Rosen geschmückten Rita-Kapelle.



















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