Bereits seit über zehn Jahren gibt es den Danke- und Ehrenabend der Pfarrei. In den Mittelpunkt rücken stets auch besondere Ehrungen. "Dazu kommen wir aber später", erklärte Pfarrgemeinderatssprecherin Christa Müller bei der Begrüßung der geladenen Gäste aus der Wallfahrtspfarrei. Pfarrer Joseph, der Vinzentiner-Geistliche und Seelsorger der Pfarreiengemeinschaft Fuchsmühl/Friedenfels ließ es sich nicht nehmen, viele davon namentlich aufzulisten. Dazu gehörten (neben vielen anderen) das Kinderhaus-Personal, die Lektoren, Kommunionhelfer, Chor- und Singkreismitglieder, Vorbeter, das Mesnergespann und alle anderen "fleißigen Hände", die "einen wertvollen Beitrag leisten". Pfarrer Joseph: "Sie haben uns das ganze Jahr über unterstützt."
Notwendige Wärme
Der Seelsorger freute sich über die Vielfalt der Ideen und sprach von "Menschen, die unserer Kirchengemeinde die notwendige Wärme verleihen". Es sei schön, dass so viele miteinander arbeiten und die Gottesdienste besuchen. "Mir gefallen das fröhliche Lachen und die Scherze, die gemacht werden", ergänzte Pfarrer Joseph. Dankbar zeigte er sich auch für die "gute Musik durch den Singkreis Cantiamo und den Kirchenchor - auch am heutigen Abend", für die Spenden- und Gebetsbereitschaft, aber auch für die guten und ermutigenden, manchmal aber auch kritischen Worte.
Bewirtung der Wallfahrer
Im Verlauf seiner Ansprache erinnerte er an die Pfarrwallfahrt nach Marienweiher, die Radwallfahrt im Sommer und die Pfarrfeste. Die Homepage werde gepflegt. Dankbar zeigte er sich für die Bewirtung der Wallfahrer, für Krippenspiel, Sternsingeraktion und viele andere kleine Dinge. Anklingen ließ Pfarrer Joseph auch die Betreuung der Ministranten, die Gestaltung der Taizé-Abende in der stets geschmückten Wallfahrtskirche und vieles mehr. "Vergelt's Gott" sagte der Seelsorger auch für die Unterstützung durch Frauen- und Mütterverein, Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung und Marktgemeinde.
Einer Person widmete sich Pfarrer Joseph ganz besonders: "Ich bin meinem Mitbruder Pater Martin sehr dankbar. Er arbeitet mit mir und unterstützt mich tatkräftig. Er ermutigt mich und steht mir mit Rat zur Seite."
Folgen ließ der Pfarrer noch ein Paulus-Zitat aus dem Korintherbrief: "Jeder von uns ist ein Glied am Leib Christi. Jedes Glied ist wichtig." Der Seelsorger fasste zusammen: "Es ist schön, dass Sie mitmachen und Glieder seid. Euer Mittun ist wertvoll."
Man dürfe auch Kritik ausüben, betonte er an anderer Stelle seiner Rede. Er mahnte jedoch: "Aber sie darf nicht verletzend und zerstörend sein." Pfarrer Joseph erklärte weiter: "Ich wünsche mir und hoffe, dass wir weiterhin zusammenhelfen, damit die Pfarrei lebendig und vielfältig bleibt. Möge uns Gott auch in diesem Jahr begleiten und beschützen." Zudem bat er, Fehler und Schwächen zu verzeihen.
Gemeinsam mit Kirchenpfleger Wolfgang Braun bat Pfarrer Joseph Hans Eger nach vorne zu kommen. Eger trat vor 70 Jahren dem Kirchenchor bei. Kirchenpfleger Wolfgang Braun ehrte ihn in einer Laudatio. Hans Eger habe den Chor immer unterstützt, würdigte der Sprecher die Mitarbeit auch in "extrem schwierigen Zeiten". So führte Eger von 1969 bis 1971 auch als Chorleiter und Dirigent die kirchliche Singgemeinschaft. Wie Hans Eger selber einmal betonte, habe es ihm immer Spaß gemacht. Stets pflegte Eger eine kameradschaftliche Zusammenarbeit. Der Jubilar war auch Vorsänger bei den rhythmischen Messen. Zudem - von 1966 bis 2009 - war Eger beim Fuchsmühler Viergesang aktiv. "Singen, um damit musikalisch auf dem Weg zu sein, war für dich immer ein wesentlicher Spaß", fasste Braun zusammen. "Daher gebührt dir unser Dank für deine fortwährende Arbeit, dein Singen und deine unermüdliche Unterstützung - auch heute noch."
"Alle kennen Albert Günthner", spannte Pfarrer Joseph den Bogen zu jemandem, "der nie Nein sagen kann". Albert Günthner ist Vorsänger, wenn die Orgel fehlt, Vorbeter bei Rosenkränzen, Andachten und Prozessionen. Günthner sei Berater und jemand, der die Bräuche und Traditionen pflege, sagte der Geistliche. "Wir danken dir. Gott schenke dir Gesundheit und ein langes Leben, damit du weiter Gott und den Menschen dienen kannst", schloss der Pfarrer.
Auszeichnet wurde auch die Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Christa Müller, die dem Gremium seit 22 Jahren angehört. "Sie hat uns nie im Stich gelassen. Auf Christa kann man sich immer verlassen." Conny Engelmann, die als Nächste nach vorne gebeten wurde, sei der Motor in der Küche. "Jemand, der stets bereit ist zu helfen." Engelmann organisiert die Pfarrfeste und Ehrenabende in der Pfarrei mit "Geduld und Erfahrung". Als jemanden, der immer zur Stelle sei, um Mesner Siegfried Stock zu unterstützen, bezeichnete Pfarrer Joseph den langjährigen stellvertretenden Mesner und Kommunionhelfer Alois Konz. "Vergelt's Gott auch dir, lieber Alois." Christa Hilgarth und Kathrin Wenzel wurde für die Arbeit beim Schmücken der Wallfahrtskirche gedankt. Zudem kümmert sich Hilgarth um die Pflege der Textilien in der Kirche. Die beiden Frauen seien eine wertvolle Stütze, ergänzte der Seelsorger, um auch ihnen Gottes Segen zu wünschen.


















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