Alle zwei Jahre feiert der Markt Fuchsmühl Bürgerfest am Rathaus. Auf das neu angeschaffte Zelt konnte verzichtet werden – nicht aber auf die großen Schirme. Die ausladenden Schattenspender waren begehrt, weil fast immer die Sonne schien.
Gestartet wurde am Samstag. Ein Hammerschlag reichte Bürgermeister Wolfgang Braun, um das Bürgerfest in Fuchsmühl einzuläuten. Extra angereist war Robert Tschöll, Bürgermeister der Partnergemeinde Sankt Leonhard in Südtirol. Als Gastgeschenk mitgebracht hatte er, wie er gegenüber Oberpfalz-Medien erklärte, „Spezialitäten aus dem Passeiertal“.
Schon ein Teilerfolg war der Auftritt am Samstag der „Pirker Blechmusi“. „Ich wünsche euch allen einen schönen Abend, uns ein friedliches Bürgerfest und allen ein schönes Wochenende ohne Regen“, sagte das Marktoberhaupt in seiner Ansprache. Ganz in Erfüllung ging der Wunsch aber nicht. Am Sonntag verdunkelte sich gegen Mittag der Himmel, ab und zu rollte Donner. Das Mittagessen, Hirschbraten mit Knödel und Blaukraut, war längst ausverkauft.
Magier aus Waldsassen
Christian Wallner beschrieb den Ansturm an der von der Feuerwehr betreuten Schänke als „echt enorm. Schau' ma mal, wie es weitergeht“, fügte er am Sonntagvormittag hinzu. Gerne angenommen wurde das Public-Viewing am Samstag im Rathaus. „Für die Wertschöpfung sorgt nicht die TV-Übertragung, sondern die Musik“, bilanzierte Bürgermeister Braun den „deutlich positiven“ Auftaktabend mit von ihm geschätzt 900 Gästen. Braun schickte hinterher: „Den Standort haben die Blechmusikanten aus Pirk als ideal kommentiert.“ Der gleichen Meinung waren auch die „Juramusikanten“, die den Frühschoppen gestalteten. Musikalischer Dauergast war der Musikverein aus dem Nachbarort Wiesau.
„Ich bin zum ersten Mal hier“, freute sich Zauberer Franz aus Waldsassen über das Mitwirken in der „schönen Atmosphäre“ auf der Festwiese unter Lindenbäumen. „Für die Kinder mache ich das gerne.“ Zaubern sei ein schönes Hobby, weil er, so Franz, „schon viele Kinder froh machen konnte“.
Auch Anklang fand das Eis vom Bauernhof. „Ich bin sehr zufrieden, mein Angebot aus Güttern findet reißenden Absatz“, verriet Standbetreiber Markus Konz. Beim Rundgang traf Oberpfalz-Medien den im Vinzentinerkloster lebenden Pater Joseph. Der Seelsorger hatte es sich gemütlich gemacht. „Mir gefällt's sehr gut. Ich war gestern auch schon hier“, sagte der Geistliche.
Tombola mit schönen Preisen
Andreas Günthners Aussage nach „sehr gut“ verlief der Losverkauf. „Die Leute“, so Günthner, „sind zufrieden. Das kleine Gewitter hat nicht geschadet. Das Angebot ist gut. Was will man mehr?“
Gegen 19 Uhr wurden die Tombola-Lose gezogen. Den ersten Preis, ein Mountainbike, sicherte sich Gunda Horn. Das Playmobil-Spielzeug (zweiter Preis) holte sich Theo Härtl, den Fernseher Sarah Brosch. Verlost wurden 17, wie der Bürgermeister sagte, „schöne Sachpreise“, die man von verschiedenen Stellen bekommen hatte.






























Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.