08.10.2019 - 10:07 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

„Zoigl beim Schnapper“ bereichert Wirtshauslandschaft

Der Gasthof "Wittelsbach" – von den Gästen „Schnapper“ genannt - hat wieder geöffnet. Als neuer Pächter und Wirt stellt sich der Premenreuther Markus Höcht vor.

Aus „Schnapper“ wurde „Zoigl beim Schnapper“. Auf die Eröffnung wurde mit Alt-Reuther Zoigl angestoßen. Im Bild (von links) Pfarrer Joseph, Bürgermeister Wolfgang Braun, Veronika Aksu, Markus Höcht und Rigobert Bergler von der Schlossbrauerei in Reuth.
von Werner RoblProfil

Lange Zeit war das Anwesen an der Marienstraße in Fuchsmühl geschlossen. Mit ihm der beliebte Biergarten. In der urigen Gaststube bewirtete zuletzt Robert Robl die Gäste. Bei der Nachfolgersuche war der Reuther Brauerei-Geschäftsführer Rigobert Bergler nun erfolgreich. Seit langem schon reifte bei ihm die Idee, aus dem historischen Gasthof „Wittelsbach“ eine Zoiglwirtschaft zu machen, um damit das Gastronomieangebot im Wallfahrtsort zu bereichern.

Vor ein paar Wochen rückten an der Marienstraße die Handwerker an. Die Fassade wurde farblich aufgewertet. Renoviert und ansprechend gestaltet wurde zudem das Innere. Entstanden ist der „Zoigl beim Schnapper“, dem man – so der Brauerei-Geschäftsführer – mit den Wirtsleuten neues Leben einhauchen möchte. Alle drei Wochen wird die Haustüre aufgesperrt. Fleißig gearbeitet wird dann auch in der Küche, regionales Bier fließt aus dem Zapfhahn. Brotzeiten und warme Gerichte stehen auf der Speisekarte.

Eingeladen, um auf die Wiedereröffnung anzustoßen, waren nun neben Brauerei-Geschäftsführer Rigobert Bergler auch Bürgermeister Wolfgang Braun und Pfarrer Joseph. „Ich wünsche euch Gottes Segen“, sagte der Seelsorger. Gerne werde er den „Zoigl beim Schnapper“ den Wallfahrern empfehlen. Viele Gäste und ebenso viel Erfolg wünschte das Gemeindeoberhaupt. „Der erste Eindruck ist überzeugend“, stellte der Bürgermeister fest. Mitgebracht hatte er Blumen und das Gemeindewappen. Die neuen Zoigl-Gastwirte, Markus Höcht und seine Lebensgefährtin Veronika Aksu, zeigten sich für die Glückwünsche dankbar und versprachen, aus dem Wirtshaus einen gemütlichen Treff für alle Generationen zu machen. „Den Namen ,Schnapper‘ haben wir behalten, den kennt jeder", betonte Höcht. „Ich hoffe, wir werden hier noch viele schöne Stunden erleben.“

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