Jagdvorsteher Alfons Purschke leitete die Versammlung und dankte der Jägerfamilie Hasselbacher für die Mitgestaltung der Hubertusmesse in St. Wolfgang, die auch heuer sehr gut angenommen wurde. In seinem weiteren Bericht erläuterte er die Ergebnisse des forstlichen Gutachtens zum Verbiss junger Bäume durch Rehwild. Die untere Jagdbehörde stuft die Situation als tragbar bis zu hoch ein und fordert, die Abschusszahlen konstant zu halten.
Vom Pachterlös wurden von den Jagdgenossen der einzelnen Ortschaften wieder viele Wege ausgebessert und es wurde Landschaftspflege geleistet. Dankbar sind die Jagdgenossen für die Unterstützung der Gemeinde Kümmersbruck, die Zweite Bürgermeisterin Birgit Singer Grimm vertrat. Sie sagte zu, dass sich die Kommune an Materialkosten für Wegebaumaßnahmen künftig beteilige.
Kassier Eduard Scharl trug den Kassenbericht vor. Auch der Vorschlag des Vorstands, die Jagdpacht wie in den Jahren zuvor an die einzelnen Ortschaften auszubezahlen und für Wegebau- und Pflegemaßnahmen zu verwenden, wurde einstimmig angenommen.
Die Jäger Heinz Hasselbacher und Reinhold Kummert berichteten über die Situation in ihren Revieren. In beiden hat sich die Population von Füchsen stark erhöht, so dass hier eine stärkere Bejagung erfolgte. Beim Rehwild fielen wieder sechs Tiere dem Straßenverkehr zum Opfer. Reinhold Kummert hat als Beitrag zum Natur- und Artenschutz in seinem Revier drei Wildäcker mit Blühpflanzen und Äsungsflächen angelegt. Bei den turnusgemäßen Neuwahlen wurde der bisherige Vorstand einstimmig im Amt bestätigt.
Neuwahlen
Vorsitzender: Alfons Purschke
Stellvertretender Vorsitzender: Florian Birner
Kassier: Eduard Scharl
Schriftführer: Michael Ströhl
Jagdpächter: Reinhold Kummert, Heinz Hasselbacher, Oliver Hasselbacher
Revisor: Hans Kern, Ernst Gassner
Beisitzer: Johann Walz, Markus Fruth



















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