08.11.2020 - 13:44 Uhr
GebenbachOberpfalz

Gemeinderat sieht Verbesserungsbedarf beim Nahverkehr in Gebenbach

Neben der Gestaltung der Haltestellen geht es auch um eine Verdichtung des Verkehrsangebots.

Der Nahverkehrsplan der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach sorgt im Gemeinderat Gebenbach für Gesprächsstoff.
von Autor DPEProfil

Der Gemeinderat Gebenbach tagte erstmals im Gemeinschaftshaus in Atzmannsricht. Wie aus einer Pressemitteilung der Gemeinde dazu hervorgeht, befasste er sich dabei mit dem Nahverkehrsplan. Bürgermeister Peter Dotzler berichtete über seine Teilfortschreibung, die zum einen die Barrierefreiheit der Haltestellen in der Stadt Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach beinhalte.

Dabei wurden die Haltestellen nach Dringlichkeitsstufen eingeteilt. In der Priorität 1 sollen sie bis zum 1. Januar 2022 barrierefrei ausgebaut werden. Die Haltestellen in der Gemeinde Gebenbach wurden hier nicht eingeordnet. Der Gemeinderat hat sich bisher dafür ausgesprochen, die Haltestelle in Kainsricht im Zuge der Dorferneuerung neu und barrierefrei zu gestalten. Für die Haltestellen in Gebenbach ist geplant, diese im Innenentwicklungskonzept zu prüfen und dann einen Umbau in die Wege zu leiten.

Die weiteren Themen im Nahverkehrsplan waren die Stadtverkehre in Sulzbach-Rosenberg und die Linienbündelung auf verschiedenen Strecken, um auch Synergieeffekte zu erzielen. So sei für die Gemeinde Gebenbach grundsätzlich keine Verschlechterung zu erwarten. Für die Gemeinderäte wäre aber eine Verbesserung der Situation wünschenswert.

So regte Gemeinderat Hans Jürgen Zintl an, für die busfreie Zeit – vor allem in den Morgen- und Abendstunden – ein Rufbussystem auf den Buslinien einzuführen. Gemeinderat Markus Rösch forderte, für die bessere Akzeptanz des Öffentlichen Personennahverkehrs die Taktung zu verdichten und die Verbindungen tagsüber durchgehend anzubieten. Bürgermeister Dotzler sah hier auch noch Verbesserungsbedarf, um vor allem die sogenannten Elterntaxis an den Schulen zu vermeiden. Hier sei außerhalb der Stoßzeiten noch viel Raum für eine Verdichtung und Verbesserung.

Notizen aus dem Gemeinderat:

Informationen und Anfragen

  • Der Gemeinderat beschloss, für die Gemeinde Gebenbach ab dem 1. Januar 2021 die Unternehmereigenschaft nach Paragraph 2b des Umsatzsteuergesetzes anzuwenden und auf eine weitere Aussetzung zu verzichten.
  • Der Bürgermeister gab bekannt, dass die neue Tragkraftspritze im Wert von 14 500 Euro für die Feuerwehr Atzmannsricht ausgeliefert wurde.
  • Die Gemeinde Gebenbach zählte zum 30. Juni 2020 amtlich 872 Einwohner mit Hauptwohnsitz.
  • Ein Winterfest, ein Neujahrsempfang und ein Faschingszug können in der jetzigen Zeit nicht stattfinden und werden auch nicht geplant.
  • In Gebenbach erschließt die Telekom zur Zeit das Rathaus mit einer Glasfaserleitung im Rahmen des Förderprogramms Digitales Rathaus.
  • Gemeinderat Hans Jürgen Zintl sprach ein Hochwasserschutzkonzept für Extremwetterlagen an; Gemeinderat Johannes Kohl regte das Zurückschneiden der Allee zwischen Gebenbach und Atzmannsricht an.
  • Bei den Bürgeranfragen ging es um die Gestaltung des aufgefrischten Spielplatzes in Atzmannsricht.

Die Finanzen der Gemeinde Gebenbach im Jahr 2020

Gebenbach
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