12.02.2019 - 16:51 Uhr
Oberpfalz

Glück auf vier Pfoten

Eine intakte Beziehung zu Hund, Katze & Co. wirkt sich positiv auf die seelische und körperliche Gesundheit aus. Grund genug für einen tierischen Hausgenossen, meint die OWZ-Glücksexpertin.

Der Kontakt zu den tierischen Freunden steigert die Lebensfreude, senkt den Stresslevel und steigert das Wohlbefinden.
von Autor EWAProfil

"Der einzig absolute Freund, den ein Mensch in dieser selbstsüchtigen Welt haben kann, der ihn nie verlässt, der sich nie undankbar oder betrügerisch verhält, ist sein Hund", sagte einmal Filmregisseur Woody Allen. Und nicht nur er liebte seinen vierbeinigen Freund. Auch Schauspielerin Marilyn Monroe sagte einmal: "Hunde beißen mich nicht, es sind die Menschen." Und Schauspieler Heinz Rühmann meinte dazu: "Natürlich kann man ohne Hund leben, es lohnt sich nur nicht." Das kann wohl jeder bestätigen, der einen treuen Freund mit vier Pfoten zu Hause hat. Längst ist auch wissenschaftlich erwiesen: Hunde, Katzen & Co. machen tatsächlich glücklich.

Studien ergaben: Eine intakte Beziehung zu tierischen Hausgenossen wirkt sich positiv auf die seelische wie auf die körperliche Gesundheit aus. Der Kontakt zu den tierischen Freunden steigert die Lebensfreude, senkt den Stresslevel und steigert das Wohlbefinden. Und seien Sie doch mal ehrlich: Wer von uns ist auch schon gerne allein? Wir alle sind von Natur aus soziale Wesen. Schon in grauer Vorzeit lebten unsere Vorfahren in Gemeinschaft mit Tieren. Ruhende, friedliche Tiere werden auch heute noch instinktiv als Zeichen einer gefahrlosen Umwelt wahrgenommen. So zumindest erklären Forscher die beruhigende Wirkung, die Tiere auf uns Menschen haben.

Und medizinisch belegt ist inzwischen ebenso: Der Körperkontakt zu Hunden oder Katzen führt schnell dazu, dass bei den Streichelnden die Pulsfrequenz sinkt. Ein Zeichen für Entspannung. Doch nicht nur das, die Vierbeiner helfen außerdem ihren Herrchen und Frauchen bei Stress oder Sorgen dabei, auf andere Gedanken zu kommen. Wer sich aktiv mit seinen Tieren beschäftigt, kann negative Gedanken schnell durchbrechen - oder kommt gar nicht erst zum Grübeln. Neue Forschungen haben weiterhin nachgewiesen, dass nicht nur Blutdruck und Herzfrequenz sinken, sobald Hunde anwesend sind, sondern auch der Pegel des Stresshormons Cortisol.

"Die einzigen Kreaturen auf dieser Welt, die pure Liebe geben können, sind Kleinkinder und Hunde", sagt Schauspieler Johnny Depp. Und diese bedeutet einfach pures Glück. Und es gibt durchaus noch weitere gute Gründe, einen Mitbewohner mit vier Pfoten zu Hause aufzunehmen: Ältere Tierfreunde suchen nicht nur seltener einen Arzt auf als Senioren ohne Vierbeiner, wie wissenschaftliche Studien beweisen, Hund und Katze sorgen außerdem für einen geregelten Tagesablauf. Und diesen brauchen nun mal viele, um sich auch glücklich zu fühlen.

Dazu kommt die regelmäßige Bewegung. Jeder Spaziergang mit dem Hund im zügigen Tempo fördert nicht nur die Durchblutung, kräftigt die Muskeln und verbessert die Atmung, sondern steigert auch noch das Wohlgefühl. Oder um es mit einem irischen Sprichwort zu sagen: "Ein Hund ist Glück auf vier Pfoten." (ewa)

Mehr Rezepte zum Glück: www.onetz.de/themen/gluecksrezept

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