12.06.2020 - 12:41 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Breitbandausbau in Grafenwöhr startet

Bürgermeister Edgar Knobloch informiert den Grafenwöhrer Bauausschuss in dessen erster Sitzung über den geplanten Breitbandausbau der Telekom. Ein Aspekt stößt den Räten dabei extrem sauer auf.

Die Stadt Pressath möchte bei Altendorf auf 38.000 Quadratmetern eine Photovoltaikanlage errichten. Die Stadt Grafenwöhr war gefragt, eine Stellungnahme dazu abzugeben.
von Stefan NeidlProfil

Als erstes Gremium der neuen Legislaturperiode schritt in Grafenwöhr der Bauausschuss zur Tat - trotz Coronakrise dieses Mal aber wieder im Sitzungssaal des Rathauses. Durch einen freigelassenen Sitz war es dort möglich, den nötigen Abstand einzuhalten.

Bürgermeister Edgar Knobloch informierte die Räte zunächst über den Breitbandausbau der Telekom. Bis zum 22. Oktober soll eine Geschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde im ganzen Stadtgebiet gewährleistet sein. Im besten Falle könnten bis zu 400 Megabit pro Sekunde erreicht werden. Dafür wird die Telekom demnächst in der Ochsenhut, Wolfgangsiedlung, Bahnhofsiedlung, Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße, Felsmühlstraße, Pressather Straße, am Rosenhof und in der Eichendorffstraße den Asphalt aufgraben müssen. Gerald Morgenstern (CSU) freute sich über die Mitteilung, hielt es aber für bedauerlich, dass es so lang gedauert habe und erst auf Druck der Politik hin geschehen sei. Den Stadträten stieß dabei sauer auf, dass frisch sanierte oder zu sanieren geplante Straßen nun wieder aufgerissen werden. Die Frage stellte sich, ob solche Bauvorhaben nicht in einem Zug gemeistert werden könnten. Thomas Schopf (FW) sagte, dass dies wohl an der Gewährleistung lege.

Die Stadt Pressath möchte bei Altendorf auf 38.000 Quadratmetern eine Photovoltaikanlage errichten. Grafenwöhr war als Nachbarstadt zu informieren. Der Bauausschuss hatte keine Einwände.

Die Gemeinde Edelsfeld plant ein neues Gewerbegebiet westlich der Bundesstraße 85. Im Gremium herrschte kurze Verwunderung, warum die Stadt Grafenwöhr beteiligt sein solle, schließlich liegt das betreffende Gebiet auf der anderen Seite des Truppenübungsplatzes. Schlussendlich hatte das Gremium keine Bedenken und befürwortete das Vorhaben.

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