11.09.2020 - 12:23 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Nach Entschärfung der Bombe in Grafenwöhr: Evakuierte dürfen schnell zurück

Der Tag danach: In den Häusern der Neuen Amberger Straße, der Creußenaue und der Creußenwiesen ist alles ruhig. Die Fliegerbombe, die dort am Donnerstag in Grafenwöhr gefunden wurde, kann niemanden mehr verletzen.

Grafenwöhrer Feuerwehrleute beraten sich. Sie helfen mit, die Fundstelle abzusichern und Anlieger zu evakuieren.
von Friedrich Peterhans Kontakt Profil

Kurz vor 21 Uhr am Donnerstag: Der Zünder ist unschädlich gemacht. Werner Stopfer ist zufrieden. „Besonders möchte ich die hervorragende Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte und des Kampfmittelräumdienstes hervorheben“, sagt der Chef der Polizeiinspektion Eschenbach.

Eine Regensburger Baufirma war am Nachmittag unter Aufsicht eines Kampfmittelräumdienstes bei Baggerarbeiten an den Gleisen des US-Lagerbahnhofs auf eine 75-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen. Daraufhin wurde der Bereich weiträumig abgesperrt. Ein Sprengmeister der Firma Tauber aus Weidenberg nahm sich der Sache an. Zudem standen Feuerwehren, BRK und Polizei und Experten der US-Army bereit. In der Lagebewertung mussten ein Benzinlager der Amerikaner, die Gasverdichterstation im Ortsteil Geismannskeller und mögliche Gasleitungen berücksichtigt werden. Auch der Militärflugverkehr wurde eingestellt.

Während die US-Behörden im Lager Gebäude freimachten, übernahmen Feuerwehrleute die Evakuierung der Wohnhäuser. Dies sowie die Sperrung der B 299 waren gegen 20.30 Uhr ohne besondere Vorkommnisse abgeschlossen. Wenig später teilte der Sprengmeister die erfolgreiche Entschärfung der Bombe mit. Am Einsatz waren etwa 180 Männer und Frauen beteiligt.

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