"Jetzt können die Senioren mit ihren Rennwägen auch mal einen Boxenstopp einlegen", scherzt Bürgermeister Edgar Knobloch. Insgesamt neun Seniorenbänke sollen in Grafenwöhr und seinen Ortsteilen aufgestellt werden. Diese sind erhöht und können gekippt werden, damit die Senioren leichter aufstehen können. Eine Lücke für Rollator oder Rollstuhl gibt es auch. Das Projekt wurde durch das ILE-Vierstädtedreieck gefördert.
Gekostet haben die Bänke insgesamt 15.173,93 Euro. Davon wurden aber 10.000 Euro durch die Vierstädtedreieck-Kleinprojekteförderung vom Amt für ländliche Entwicklung und der Integrierten ländlichen Entwicklung übernommen. Dazu kamen Kosten für Befestigung und Pflastern, damit die älteren Menschen die Plätze auch erreichen können.
Die Standorte der neuen Sitzmöglichkeiten sind der Stadtpark, der Eingang zum Friedhof, vor der Felswand an der Pressather Straße, In der Wehr, Beim Alten Kircherl, bei der Kapelle und des Spielplatzes in Gößenreuth, in der Hammerstraße in Gmünd und beim Kriegerdenkmal in Hütten. Eine weitere soll an der Thumbachaue nach dem Abschluss der Arbeiten des Wasserwirtschaftsamts entstehen.
Bei einem Vorstellungstermin im Stadtpark konnten die ersten Senioren, Christa Mayer und Helga Neidl, die Bänke bereits testen und befanden sie für gut. Knobloch hofft, den Geschmack der Senioren getroffen zu haben. "Und die Enkel freuen sich auch, wenn die Sitze wackeln", ist sich das Stadtoberhaupt sicher.













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