17.05.2019 - 10:39 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Frauen sind in der Kirche sehr angesehen

Die Mütter müssen auf vieles verzichten und Opfer bringen sowie auf tausend Fragen Antworten geben. Deshalb sollte jeder Tag ein Muttertag sein.

Im Rahmen der Muttertagsfeier wurde Elisabeth Stopfer (Zweite von rechts) für ihre 40-jährige Zugehörigkeit zum Frauenbund geehrt. Ihr gedankt haben Doris Schreglmann (rechts) sowie von links: Theresia Hacker und FB-Bezirksvorsitzende Elke Burger.
von Renate GradlProfil

Nach der Maiandacht in der Friedenskirche waren die Frauen eingeladen, Muttertag zu feiern. Dazu begrüßte Frauenbund-Vorsitzende Doris Schreglmann rund 70 Frauen und Pfarrer Bernhard Müller im Jugendheim. Diese konnten an einen schön gedeckten Tisch mit Rosen Platz nehmen, um sich Wiener, Käsewürstchen, Pfefferbeißer und Käsesalat schmecken zu lassen. Dazu gab es Herzbrezen und Wein.

Doris Schreglmann erinnerte an Ann Jarvis, die als Begründerin des Muttertages (Mothers Day) gilt. 1914 wurde der Muttertag in Amerika eingeführt. "Leider profitieren heute viel mehr die Geschäfte vom Muttertag, als die Mütter. Deshalb sollte man sich ganz bewusst Gedanken um die Mütter machen. Muttertag sollte jeder Tag sein", appellierte Schreglmann.

Elke Burger, die Bezirksvorsitzende des Frauenbundes, erzählte die Geschichte einer Mutter, die für sie Vorbild ist. Es war Ellen Ammann, die Gründerin des katholischen Bayerischen Frauenbundes, die wegen vielen Verpflichtungen auch ihren Kindern gerecht werden musste und einen unerschütterlichen Glauben an Gott hatte. "Ellen Ammann hat sich bewegen lassen und hat andere bewegt", sagte Burger.

Im Rahmen der Muttertagsfeier bedankten sich Schreglmann und Burger bei Elisabeth Stopfer für ihre 40-jährige Zugehörigkeit zum Frauenbund. Auch Marianne Dörfler, Elfriede Keck, Anna Meiler und Maria Esterer sind vier Jahrzehnte treue Mitglieder des KDFB. Krankheitsbedingt erhalten sie ihre Ehrung zu Hause.

"Die Aktion "Maria 2.0", bei dem es um das Mitspracherecht und um Ämter der Frauen in der Kirche geht, ist eher kontraproduktiv", meinte Pfarrer Bernhard Müller. Seiner Meinung nach sollte man miteinander etwas erreichen. "In der Kirchenverwaltung sind auch einige Frauen dabei und das ist richtig und gut so", erklärte der Pfarrer. Seinen Dank sprach Müller den Ehrenamtlichen des Frauenbundes aus: "Der Frauenbund macht sehr viel für die Pfarrei. Vergelt's Gott!" Als Muttertagsgeschenk überreichte Pfarrer Müller allen Frauen eine Kerze mit passenden Herzständer. "Die Frauen sind in der Kirche sehr angesehen", fügte er hinzu. Sein Wunsch für alle: "Alles Gute und Gottes Segen."

Bei der Muttertagsfeier im Jugendheim wurden die Frauen mit Würstchen, Käsesalat und Wein bedient.

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