30.09.2020 - 11:53 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

In der Grafenwöhrer Stadthalle geht's voran

Auf der Baustelle tut sich was. Und das will der Architekt auch zeigen. In seiner Sitzung erhält der Stadtrat deshalb – nach Auftragsvergaben dafür – eine Einladung zur Besichtigung der Sanierungsarbeiten in der Stadthalle.

Auch wenn es nicht danach aussieht: Architekt Reinhold Krausch versichert dem Stadtrat einen Fortschritt bei den Arbeiten an der Stadthalle. Er hat das Gremium zu einer Ortsbegehung eingeladen.
von Stefan NeidlProfil

Diverse Auftragsvergaben für Arbeiten in der Stadthalle wurden in der jüngsten Sitzung des Stadtrats verkündet: Die Installation der Aufzugsanlage wird von der Firma Kone aus Regensburg zum Preis von 70 967 Euro vorgenommen, die Abbrucharbeiten erledigt das Unternehmen Plannerer aus Pullenreuth für 138 000 Euro. Beide Kostenangebote lagen unter der Schätzung von Reinhold Krausch.

Der Architekt hatte sich nach der Berichterstattung über die vergangene Bauausschusssitzung bei SPD-Fraktionssprecher Thomas Weiß gemeldet. Letzterer hatte den Stand der Arbeiten in der Stadthalle hinterfragt, da dort eine Weile weder Firmenwägen noch Arbeiter zu sehen gewesen seien. Krausch habe ihm jedoch versichert, dass täglich gearbeitet werde, berichtete Weiß. Zudem habe er ihn mit dem gesamten Gremium zu einer Ortsbegehung eingeladen, informierte der Fraktionssprecher den Stadtrat, was das Gremium erfreute. Für die neu eingeplante Galerie und ein Stuhllager beschlossen die Räte zudem formell eine Tektur zum Bauantrag.

Stadtrat Stefan Pappenberger (CSU) wurde von Bürgern gebeten, die Kommune möge doch den Spielplatz an der Grund- und Mittelschule umgestalten. Kletterwand, Trampolin, Klimmzugstangen und Torwand seien nichts für junge Kinder, argumentieren die Anwohner, die sich Ergänzungen durch beispielsweise Schaukeln oder Rutschen wünschen.

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Anwohner wünschen sich Angebote für jüngere Kinder am Spielplatz bei der Grund- und Mittelschule. Rechtlich ist dies wegen einer Förderungsbindung aber ein schwieriges Unterfangen, wird in der Sitzung des Stadtrats deutlich.

Bürgermeister Edgar Knobloch (CSU) schlug die Gründung einer Spielplatzvereinigung wie andernorts vor. Verbunden damit sei die Übernahme von Verantwortung. Die Stadt würde so etwas finanziell unterstützen, erklärte er. Geschäftsleiter Lorenz Kraus erinnerte an eine erhaltene Förderung zum Bau, wozu aber eine Bindung an den aktuellen Stand über 25 Jahre gehöre. Anita Stauber schlug ein Ausweichen auf den nahegelegenen Spielplatz am Jugendheim vor.

Für das Mehrgenerationenhaus bewilligte der Stadtrat eine Unterstützung von jährlich 10 000 Euro bis 2028. Dies war Voraussetzung für den Erhalt von Fördergeldern aus einem Förderprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Gößenreuth, Christian Müller, hat den notwendigen Lehrgang "Leiter einer Feuerwehr" bestanden und ist damit in seinem Amt bestätigt. Die Haltelinie an der Deyerling-Kreuzung von Alter Amberger Straße und Bundesstraße 299 sollen nach hinten versetzt werden, lautete eine weitere Mitteilung.

Knobloch informierte den Stadtrat noch über einen Hubschraubereinsatz der Polizei in der Nacht vom 14. auf 15. September. Dabei sei eine vermisse Person gesucht und mit Hilfe des Helikopters auch gefunden worden. Viele Bürger hätten sich über die nächtliche Ruhestörung zwischen 23.47 und 1.58 Uhr gewundert, wusste er.

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