10.07.2020 - 12:54 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Grötsch und Knobloch im Gespräch mit Verdi-Mitgliedern

Vor kurzem konnte sich coronabedingt nur virtuell ausgetauscht werden. Inzwischen sind aber wieder persönliche Gespräche möglich, was Bundestagsabgeordneter Grötsch und Bürgermeister Knobloch für einen Besuch nutzten.

Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch (SPD) und der Grafenwöhrer Bürgermeister Edgar Knobloch (CSU) nutzten die Möglichkeit, sich persönlich mit der Gewerkschaft ver.di zur Lage der Zivilbeschäftigten bei den US-Streitkräften auszutauschen.
von Externer BeitragProfil

Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch (SPD) und der Grafenwöhrer Bürgermeister Edgar Knobloch (CSU) wollten sich mit der Gewerkschaft Verdi über die Lage der Zivilbeschäftigten bei den US-Streitkräften austauschen. Da inzwischen wieder persönliche Gespräche gestattet sind, setzten sie sich mit den Verdi-Mitgliedern – mit genügend Abstand – zusammen. Grötsch und Knobloch bekräftigten dabei erneut ihre politische Unterstützung, nachdem MdB Grötsch bereits unmittelbar nach der Ankündigung des Truppenabzuges durch US-Präsident Trump mit den Personalräten in Kontakt getreten war. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen konnten diese Gespräche zum damaligen Zeitpunkt nur virtuell stattfinden. "Selbst wenn der Teilabzug für Donald Trump beschlossene Sache ist, gibt es auch in den USA Widerstand gegen die Pläne", erklärte der Bundestagsabgeordnete im den Verdi-Vertretern.

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"Trotzdem sollen die Nato-Partner demnächst über konkrete Details informiert werden. Darum müssen wir am Ball bleiben, um die Perspektiven der Zivilbeschäftigten abzusichern. Für mich ist klar, dass die US-Armee auch nach einer solchen Ankündigung in der Verantwortung für unsere Region ist: Die Akzeptanz der Stationierung und der damit verbundenen Belastungen wie etwa dem Übungslärm steht in direktem Zusammenhang mit einem breiten Angebot an qualifizierten Arbeitsplätzen", fuhr Grötsch fort. Auch der Grafenwöhrer Bürgermeister Edgar Knobloch (CSU) bekräftigte die beidseitige Bedeutung des Standortes sowohl für die US Armee als auch für die Region und wünschte sich eine Fortsetzung dieser deutsch-amerikanischen Freundschaft. "Die Beschäftigten sind verunsichert, da die eigene Lebensplanung durch solche Ankündigungen unter Druck gerät. In unserer Region machen sich derzeit viele Menschen Sorgen um ihre berufliche Zukunft", beschreibt Wolfgang Dagner, ehrenamtlicher Fachgruppenvorsitzender der Gewerkschaft Verdi in der Oberpfalz, die Stimmung. Verdi-Gewerkschaftssekretärin Kathrin Birner fasste ein zentrales Anliegen der Mitgliedschaft zusammen: "Wir fordern Sicherheit für die Zukunft der Beschäftigten."

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