Heimatverein Grafenwöhr führt fast 2500 Besucher durchs Museum

Grafenwöhr
25.01.2023 - 11:26 Uhr
Heimatvereinsvorsitzende Angela Biersack (links) und Bürgermeister Edgar Knobloch beglückwünschten Ludwig Hofmann für 40 Jahre und Anton Wittmann für 50 Jahre Mitgliedschaft.

Auch der Heimatverein startet nach der Pandemie wieder durch. Angela Biersack blickt in der Jahreshauptversammlung auf viele Aktionen zurück. "Einige davon in schwindelerregender Höhe, selbst die Urenkel helfen schon im Museum mit", berichtet die Vorsitzende mit einem Lächeln. Sieben Truppenübungsplatzfahrten gab es 2022.

Am Backofenfest wurden bei schönstem Wetter 110 Brotkuchen und 60 Museumsbrote verkauft. Am Bürgerfest organisierte der Verein einen Weinstand und übernahm beim "Bühnensommer im Theaterdreieck" die Bewirtung im Museum ebenso wie bei Clubminister, Benno Engelhart und dem Konzert der Koreaner am Schönberg.

Der Weinstand des Heimatvereins fand auch am Deutsch-Amerikanischem-Freundschaftsfest seinen Platz. Im Ferienprogramm gab es eine Kinderstadtführung und im Oktober erstmals einen Heurigenabend. Anlässlich der Jubilaren 90 Jahre Museum und 130 Jahre Heimatverein wurde im November zur Sonderausstellung mit anschließender Museumsnacht geladen. Anfang Dezember gab es einen adventlichen Nachmittag im Museum mit einem Auftritt der Veeh-Harfen-Gruppe und der Klöppler-Gruppe.

Augenblicklich läuft der Umbau im Museum. Der Vorbau wurde entfernt und der Boden neu gegossen. Eine der Mauern ist bereits fertig. Im Innenhof wurde die Plattform für das Geschütz fertig gestellt. Auch die Bunkerglocke steht bereits.

Kulturmanagerin Birgit Plößner freute sich über 2476 Besucher in 54 Führungen durch das Museum. Dazu kamen 11 Stadtführungen. Mit den Sonderausstellungen zu Martin Luther King und dem Hubschrauberabsturz Pegnitz blickte man auf bewegte Geschichte zurück. Weiter gab es Vorträge zu den Westwallbunkern und über naturnahe Gärten sowie eine Krimilesung von Georg Steinweh.

Für 55 Jahre Mitgliedschaft wurde Wilhelm Specht geehrt. Hans Hutzler, Werner Witt, Anton Wittmann, Karl Harrer und Peter Buchfelder wurde die Ehre für 50 Jahre zuteil. Über 40 Jahre freuten sich Ludwig Hofmann, Volker Kneidl, Baptist Wächter, Konrad Wohlgut, Gerhard Hörl und Doris Schreglmann.

 
 

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