14.07.2020 - 18:52 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Jugendlicher vermisst: Suchaktion der Polizei in Grafenwöhr

Mit Hubschrauber und Hundestaffel sucht die Polizei seit Dienstagvormittag nach einem vermissten Jugendlichen in Grafenwöhr. Der 17-Jährige ist seit Montagnachmittag verschwunden.

Kräfte von Polizei und Rettungsdiensten suchen seit Dienstagvormittag im Wald bei Grafenwöhr nach dem vermissten 17-Jährigen.

Von Jutta Porsche und Stefan Neidl

17-Jähriger tot im Wald aufgefunden

Grafenwöhr

Der junge Mann hat sich nach Auskunft der Polizeiinspektion Eschenbach am Montagnachmittag mit Freunden im Wald hinter der Fischerhütte bei Grafenwöhr getroffen. Zwei Jugendliche haben sich dann von der Gruppe entfernt und liefen weiter in den Wald. Hier trennten sie sich voneinander. Der 17-jährige Jugendliche verschwand danach spurlos und wurde noch nachts von seinen Eltern als vermisst gemeldet.

Polizisten der Dienststelle Eschenbach machten sich noch in der Nacht auf die Suche nach dem jungen Mann. Erfolglos. Am Dienstagvormittag startete deshalb eine großangelegte Suchaktion, in der neben Polizeibeamten und einem Polizeihubschrauber auch die Suchhunde des BRK-Rettungsdienstes Weiden-Neustadt zum Einsatz kamen, aber auch Mantrailerhunde und Flächensuchhunde aus der gesamten Oberpfalz, die abwechselnd eingesetzt wurden. Abgesucht wurde vor allem das Waldgebiet zwischen Grafenwöhr, Pressath und Schwarzenbach.

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Floss

Der zweite Jugendliche, der sich gemeinsam mit dem 17-Jährigen von der Gruppe entfernt hatte, meldete sich am Dienstag bei der Polizei in Eschenbach. "Er hat uns einige Hinweise gegeben und sorgt sich natürlich auch um seinen Kumpel", berichtete stellvertretender Dienststellenleiter Walter Schäffler, der als Einsatzleiter vor Ort war. Die Kräfte suchten daraufhin unter anderem die Umgebung der Stelle ab, an der sich die beiden Jugendlichen getrennt hatten. Zu Gerüchten, dass bei dem Treffen der jungen Leute eventuell Drogen im Spiel gewesen sein könnten, erklärte Schäffler: "Das ist nicht gesichert."

Mitglieder der Bergwacht unterstützten die großangelegte Aktion. Schäffler: "Sie suchen mit ihren Quads vor allem unwegsame Wege ab. Immer in Zusammenarbeit mit Hundeführern, die ihre Tiere dort reinschicken, wo selbst die Quads nicht hinkommen." So sollte das Gebiet möglichst lückenlos inspiziert werden. Der Einsatz sollte mindestens bis in die späten Abendstunden andauern. "Wir wollen alle Möglichkeiten ausschöpfen", betonte Schäffler.

Im Wald hinter der sogenannten Fischerhütte bei Grafenwöhr hatten sich die Jugendlichen am Montag getroffen. Einer von ihnen ist danach spurlos verschwunden.
Auch Rettungskräfte und die Hundestaffel des BRK sind bei der Suchaktion im Einsatz.

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