30.07.2019 - 12:16 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Mexikanischer Waldbad-Cup in Grafenwöhr

Bei optimalen Spielbedingungen trafen 47 Teams aus ganz Bayern beim Waldbad-Cup aufeinander. An zwei Tagen kämpften sie in zwei Kategorien um den Sieg. Am Ende gewann das Team "Netzwerk" das erste und die "Schmetterlinge" das vierte Mal.

von Stefan NeidlProfil

Das Team „Netzwerk“ gewinnt das erste Mal und die „Schmetterlinge“ bereits zum vierten Mal. Der 26. Waldbad-Cup hatte sich dem lateinamerikanischem Land angenommen und die Sportler griffen es begeistert auf. Die Felder hießen „Tijuana“, „Guadalajara“ und „Chihuahua“, Sombreros und die typischen mexikanischen Schnurrbärte waren überall zu finden. Manche Athleten hatten das mexikanische Lebensgefühl voll aufgenommen und klebten sich sogar Bärte auf.

47 Teams aus ganz Bayern kämpften in zwei Leistungsstufen um die besten Plätze. Diesmal nahmen weniger Sportler als sonst teil, da der Cup in die Ferienzeit fiel. 18 Teams spielten im Masters-Cup gegeneinander. Diese Kategorie ist für professionelle Vereinsspieler, und das erkannten die Zuschauer: Die Volleyballer beherrschen das Baggern, Pritschen und Schmetterbälle. Entspannter ging es beim Fun-Cup zu. Dieser Wettbewerb richtet sich an Gelegenheits- und Hobbyspieler. Bälle rutschten schon mal durch die Finger, Angaben landeten überall, nur nicht da, wo sie sollten. Doch auch dort gab es unter den 29 Teams starke Vertreter, die durchaus beim Masters-Cup eine gute Figur abgeben würden.

Das Wetter war für die Sportler optimal: Nicht zu warm, die Wolken blockten die Sonnenstrahlen und hin und wieder ging ein erfrischender Wind. Gut für die Spieler, schlecht für die Zuschauer. Die wenig sommerlichen Temperaturen und der Start der Sommerferien lockten weniger Zuschauer als in den Jahren zuvor an.

Zum ersten Mal war im Waldbad ein Ausrüster vertreten, bei dem die Teilnehmer Schuhe und Schoner probieren konnten. Am Samstagabend fand wieder die legendäre „Players-Party“ statt. Es gab Latino-Sounds, Tequila und eine Piñata, die zerschlagen werden wollte. Diese Ehre wurde einem Gast aus Berlin zu Teil. Die Gäste feierten bis in den frühen Morgen. Am Sonntag ging es dann ans Eingemachte: Die Volleyballer spielten die Platzierungen aus. Nach zwei Tagen trafen im Fun-Cup-Finale zwei Stammgäste und Einheimische aufeinander.

„Netzwerk Plus“ gewann in neuer Aufstellung in zwei Sätzen auf die Rekord-Sieger „Sand in der Ritze“ und durfte sich erstmals die Krone aufsetzen. Zwei mehrmalige Sieger duellierten sich im Masters: Die „Schmetterlinge“ aus Erbendorf und Nürnberg besiegten nach drei hart umkämpften Sätzen die fünfmaligen Sieger „Cancelled“ aus Nürnberg und holten den vierten Turniersieg.

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