13.10.2020 - 12:04 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Parkende Lastwagen im Grafenwöhrer Gewerbegebiet stören

Wildes Parken im Grafenwöhrer Gewerbegebiet: Lastwagen, die den Truppenübungsplatz als Ziel haben, nutzen besonders gern eine Straße zum Parken. Doch dabei gibt es ein Problem.

Jürgen Wegmann (CSU) stört sich an den Lastwagen, die im Gewerbegebiet am Randstreifen parken. Meist gehören diese zum Transportverkehr des Truppenübungsplatzes. Wie damit verfahren werden soll, ist sich der Bauausschuss uneins.
von Stefan NeidlProfil

Jürgen Wegmann (CSU) erkundigte sich im Grafenwöhrer Bauausschuss nach den Parkflächen für Lastwagen an der Wache 6. Die Fahrzeuge würden oft an der Seitenstraße "Im Gewerbepark" im Grafenwöhrer Gewerbegebiet stehen und die Randstreifen der Straße belasten. Oft liege auch Müll herum. Thomas Schopf (FW) fügte hinzu, dass dort Versickerungsflächen seien und das Erdreich nicht verdichtet werden dürfe.

Wegmann wünschte sich ein Parkverbot, dazu Steine oder Balken, die den Randstreifen schützen und das Parken unmöglich machen würden. Stattdessen könnten die Lastwagen Schotterflächen in der Nähe nutzen. Eventuell könnten auch mobile Toiletten aufgestellt werden, hieß es. Schopf widersprach der Idee. Da es sich um Transporte für die Amerikaner handele, sollten sich auch die Amerikaner um einen Wartebereich und eine Toilette kümmern.

Auch Bürgermeister Edgar Knobloch war nicht überzeugt: Wer soll ein mobiles Klo-Häuschen denn entleeren, fragte er. Das Parkverbot müsste zudem jemand kontrollieren. Das Aufstellen von Steinen oder Balken könnte außerdem zum Parken auf der Straße animieren, sagte er. Der Bauausschuss diskutierte daraufhin, ob nicht ein Warte- und Parkbereich im Bereich des Truppenübungsplatzes möglich wäre. Knobloch möchte nun das Gespräch mit den Amerikanern suchen und eine Lösung finden.

Grafenwöhrer Bauausschuss besichtigt Stadthallen-Baustelle

Grafenwöhr

Conny Spitaler (SPD) erkundigte sich in der Sitzung auch nach dem Sachstand des alten Pfarrhofes. Ein gegenüberliegendes Haus sei gerade schön hergerichtet worden und wäre doch ein schönes Beispiel. Knobloch antwortete, dieser sei in Privatbesitz, und der Eigentümer hätte kein Interesse an einer Sanierung. Spitaler wünschte sich eine stärkere Anpreisung für Förderprogramme zum Herrichten von Häusern, um die Leerstände in der Stadt zu beseitigen. Der Bürgermeister verwies darauf, dass die Bürger diese kennen würden. Eine Inanspruchnahme obliege aber ihnen.

Außerdem berichtete Spitaler, dass sie von Bürgern auf Trainingsmöglichkeiten für die Jugend-Fußballer im Inneren während des Winters angesprochen wurde. Durch die Sanierung der Stadthalle fehle es allen Sportlern an Kapazitäten zum Üben. Knobloch sagte, er wisse von diesem Problem. Gespräche und Prüfungen würden bereits laufen.

Zur Schulturnhalle erkundigte sich Thomas Weiß (SPD). Er habe Gerüchte über einen Wasserschaden in der sanierten Halle gehört. Der Bürgermeister erklärte, dass Regenrinnen undicht seien. Gerade liefen Gespräche mit der ausführenden Firma über die Gewährleistung. Das Wasser würde aber das Innere der Halle nicht erreichen, hieß es. An der Stadtmauer hat zudem ein Bauherr ein Rückgebäude gekauft und will den Innenbereich zum Wohnbereich umgestalten. Der Bauausschuss begrüßte die Schaffung von Wohnungen einstimmig.

Dachrinnen an der neuen Schulturnhalle sind undicht. Das Gerüst an der Fassade zeigt, dass sich bereits darum gekümmert wird.

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